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Gebäudeenergiegesetz soll nach der Sommerpause ins Kabinett

Beim 6. Bundeskongress des Dachverbands der Energieberater GIH standen im Abschlussgespräch mit Thorsten Herdan vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das überfällige Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Öffnung des Beratermarktes im Mittelpunkt.

„Wir haben vor, nach der Sommerpause das GEG, das Gebäudeenergiegesetz, ins Kabinett zu bringen“, sagte Herdan, Abteilungsleiter Energiepolitik im BMWi. Das GEG werde dann bis zum Ende dieses Jahres kommen, versicherte er dem GIH-Bundesvorsitzenden Jürgen Leppig. Das schon deshalb, weil spätestens dann die EU die Definition eines Niedrigstenergiegebäudes einfordern würde, die in einem solchen Gesetz vorgenommen werden soll.

Auf Leppigs Nachfrage, ob dann auch Handwerker, die 50% der Verbandsmitglieder stellen, für weitere Beratungsfelder zugelassen würden, wich Thorsten Herdan zunächst aus: „Da sind die Fragen hinsichtlich Beratern, Beratung, und welche Aufgaben kann man übernehmen, im Moment noch ungeklärt.“ Man sei „offen für Vorschläge“.

Als Jürgen Leppig rhetorisch nach dem Sinn einer vermeintlichen Ausbildung fragte, oder „ob das nicht besser am Thema ‚Können’ festzumachen“ sei, ließ der Abteilungsleiter allerdings keinen Zweifel an seiner persönlichen Einstellung dazu. Die bereits erfolgte Marktöffnung für Handwerker im BAFA-Umfeld sei auf seine eigene Initiative zurückgegangen: „Ich kann all die Menschen, die Ahnung haben, aber die – aus welchen Gründen auch immer – ein Interesse auch am Geschäft haben, nicht ausklammern.“

Wer wirklich unabhängig sei in dem Sinne, dass er „keinen Kumpel hat, keinen Verwandten oder nicht Beziehungen zu dem einen oder anderen Hersteller“, sei letztlich ein „Unwissender“. Stattdessen setze er auf die Eigenverantwortung und darauf, dass der Markt die schwarzen Schafe ausfiltern werde. „Ich glaube nicht, dass auf Dauer jemand, der sich nur in die eigene Tasche berät, in diesem Geschäft Erfolg haben wird“, sagte Herdan.

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