Klimadecke: Qlimate stellt multifunktionales Deckensegel vor

Klimadeckensegel verfügen grundsätzlich über einen hohen Leistungsumfang: Individuelle, gestalterische Möglichkeiten, ganzjährig angepasste Temperaturen sowie eine verbesserte Raumakustik. Dazu funktioniert dank flexibler Montagemöglichkeiten die Abstimmung mit anderen Gewerken bis hin zur Integration wie beispielsweise bei der Beleuchtung. Qlimate komplettiert diesen Leistungsumfang jetzt mit einer Lüftungsfunktion.
Mehr Konvektionswärme
Über den neu entwickelten Luftauslass erfolgt der Anschluss des Segels an das Lüftungssystem. Der für den erforderlichen Luftwechsel ermittelte Luftstrom wird gezielt über das Segel geführt und dann im Raum streng in Richtung Fassade verströmt. Das führt zu dem Effekt, dass der Luftkomfort im Raum nicht eingeschränkt wird, was in der Nähe eines Luftauslasses ja ansonsten zumeist ein Problem ist.
Der zweite Effekt ist laut Hersteller die Leistungssteigerung des Segels mit einem höheren konvektiven Anteil. Heiz- und Kühllast werden sicher gedeckt, die uneingeschränkte Kombinationsmöglichkeit von Hybridsegeln und Standardsegeln schafft neue Möglichkeiten in puncto Gestaltung und Raumästhetik.
Luftbox erwärmt und leitet die Zuluft
Der eigentliche Zuluftstrom wird durch eine Luftbox gelenkt, die an einer der Stirnseiten des Metallsegels sitzt. Dank dieser Position steht der ausströmenden Luft das gesamte Segel zur Energieaufnahme zur Verfügung. Die Richtung von Luftzuführung und Ausströmen, kann dabei aber in jeder Richtung erfolgen. Darauf sind die unterschiedlichen Ausführungen der Luftbox abgestimmt. Vier Ausführungen der Luftbox verteilen Luftströme von 30 bis 150 m³/h. In der Regel Richtung Fassade gelenkt, vermeidet diese Form des Lufteintrags eine Beeinträchtigung des Nutzerkomforts gemäß EN ISO 77330.
Die Montage des Hybridsegels beginnt mit der Montage der Luftbox zusammen mit der Vorbereitung der Unter- oder Tragekonstruktion. Ohne Kontakt zur eigentlichen Metallkassette oder den wasserführenden Kupferrohren. Die Halterungen der Box werden dabei an der Tragekonstruktion befestigt. Alternativ kann der Luftauslass auch komplett freihängend beispielsweise mit Gewindestangen an der Rohdecke montiert werden. Die Luftbox schwebt dann buchstäblich über dem eigentlichen Metallsegel und der Anschluss an die Luftverteilung bleibt unsichtbar. Jedes Segel kann zudem ohne Trennen der luft- oder wasserseitigen Verbindungen unterhalb der Luftbox abgeklappt werden. Das erleichtert Montage und Revision.
Zwei Varianten und zwei Baugrößen
Das Hybridsegel gibt es in zwei Varianten und Baugrößen zwischen 550 bis 1.000 mm Breite sowie Längen bis 3.600 mm oder in Bandlängen bis 6.000 mm. Dank dieser Vielfalt an Ausführungen und der Kombination mit Standardsegeln bietet das neue Qlimate-Hybridsegel klimatechnische Lösungen für verschiedenste räumliche und bautechnische Anforderungsprofile.
