Landeskrankenhaus Hochsteiermark ersetzt Lüftungsanlagen durch RadiPac EC-Ventilatoren

Das Landeskrankenhaus Hochsteiermark hat am Standort Bruck/Mur in Österreich 45 Lüftungsanlagen auf RadiPac EC-Ventilatoren von ebm-papst umgerüstet. Das Krankenhaus ist einer von drei Standorten des Landeskrankenhauses Hochsteiermark und gehört zur Steiermärkischen Krankenanstalten-Gesellschaft. Ziele der Modernisierung waren mehr Betriebssicherheit, weniger Wartung und eine höhere Energieeffizienz.
Fischer Luft- und Klimatechnik übernahm die Projektplanung. Für die technische Auslegung der Ventilatoren arbeitete das Unternehmen mit ebm-papst Österreich zusammen. Retrofit-Leiter Jürgen Pichler und sein Team berechneten für die einzelnen Anlagen die passenden Modelle.
Planung bestimmt die Auslegung
In der Planungsphase nutzte das Projektteam die Software FanScout. Die Auslegung stützte sich auf Betriebspunkte, Betriebszeiten und Effizienzwerte. So legte das Team für jede Anlage eine Lösung fest. Das Projekt umfasste nicht nur den Austausch der Ventilatoren. Das Krankenhaus erneuerte auch Heizpumpen und Schaltschränke. Hinzu kam eine webbasierte Gebäudeleittechnik. Sie ermöglicht eine zentrale Steuerung und Überwachung der Anlagen.
Umbau hält den Betrieb aufrecht
Die Belüftung durfte während der Arbeiten nie komplett ausfallen. Das Krankenhaus setzte den Umbau deshalb schrittweise um. Jeweils vier Lüftungsanlagen pro Schaltschrank wurden nacheinander gegen RadiPac-Einheiten ausgetauscht. Eine solche Gruppe benötigte rund 10 Tage. Besonders kritisch waren die Operationsbereiche. Dort gelten strenge Hygieneregeln. Das Krankenhaus koordinierte die Eingriffe zeitlich. Es führte Hygienekontrollen durch. Instrumente wurden bei Bedarf ausgelagert.
Nach dem Umbau arbeitet in jeder Anlage ein RadiPac EC-Ventilator. Die Ventilatoren kommen in verschiedenen Baugrößen zum Einsatz. Keilriemen- oder Frequenzumrichterverluste entfallen. Das erhöht die Ausfallsicherheit.
Neue Technik senkt Aufwand und Energiebedarf
Die RadiPac-Ventilatoren verfügen über stufenlos regelbare Elektronisch-kommutierte Motoren. Sie arbeiten leise und vibrationsarm. Zugleich nennt die Quelle einen hohen Wirkungsgrad. Zur neuen Auslegung gehören auch eine integrierte Strömungsführung und NanoWave-Filter von MANN+HUMMEL. Die Filterbeladung verteilt sich dadurch gleichmäßiger. Das erhöht die Standzeiten und senkt den Energiebedarf.
Die Modernisierung unterstützt die Klimastrategie 2030 der Steiermärkischen Krankenanstalten-Gesellschaft. Diese drei Ziele sollen so umgesetzt werden: mehr Energieeffizienz, höhere Betriebssicherheit und eine nachhaltige Ressourcennutzung im Gesundheitswesen.


