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Wie sich Lüftungssysteme in den nächsten Jahren entwickeln

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Ziemlich einheitlich waren die Befragten der Meinung, dass es bei der Aufklärungsarbeit kein Nachlassen geben darf, um die vielfältigen Vorteile der Technik ins Bewusstsein von Planern, Fachhandwerkern und insbesondere der Bauherren zu rücken. Gleichzeitig gilt es, Bedenken unter anderem hinsichtlich der Investitions- und Wartungskosten sowie der möglichen Geräuschentwicklung zu entkräften bzw. zu relativieren und im Gegenzug den Nutzen in den Vordergrund zu stellen, der sich nicht nur im Komfortgewinn sowie im Substanzerhalt erschöpft.

Weiter überzeugt werden müssen auch die Gesetzgeber, damit zentrale und dezentrale Lüftungssysteme noch intensiver als notwendige Bausteine zur Energieeinsparung bei Gebäuden berücksichtigt werden.

Ansonsten aber zeigt sich die Branche sehr optimistisch, die Marktdurchdringung und damit den Absatz in den kommenden Jahren weiter deutlich steigern zu können.

    Das sind die Interviewpartner

    • Martin von Dall’Armi, Geschäftsführer der Blauberg Ventilatoren GmbH, München, www.blaubergventilatoren.de
    • Bernhard Martin, Geschäftsführer der bluMartin GmbH, Wessling, www.blumartin.de
    • Jochen Eisenhofer, Leiter Vertrieb Industrie bei der Daikin Airconditioning Germany GmbH, Unterhaching, www.daikin.de
    • Thorsten Fiedel, Leiter Schulungswesen der Helios Ventilatoren GmbH + Co. KG, Villingen-Schwenningen, www.heliosventilatoren.de
    • Kay Freytag, Produktmarketing Manager bei der inVENTer GmbH, Löberschütz, www.inventer.de
    • Hansjürgen Haller, Leiter Produktmanagement bei der Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH, Villingen-Schwenningen, www.maico-ventilatoren.com
    • Klaus Lang, Product Area Director Residential Ventilation bei der Systemair GmbH, Boxberg, www.systemair.de
    • Mike Espig, Vermarktungsmanager Lüftungstechnik bei der Vaillant Deutschland GmbH, Remscheid, www.vaillant.de
    • Bernhard Fritzsche, Geschäftsführer der Vallox GmbH, Dießen, www.vallox.de

    Die Interviews wurden geführt von der Redaktion der Kälte- und Klimatechnik. Der Beitrag ist zuerst erschienen in: KK 10-2018.

    Die Zahl der verbauten Gebäudelüftungssysteme legt erfreulicherweise ständig zu und könnte Anlass zur Zufriedenheit sein. Analysiert man die Zahlen jedoch näher, so wird ersichtlich, dass es im Gebäudebestand nur moderat vorangeht und auch viele Neubauten nicht mit Lüftungssystemen ausgestattet werden. Welche Hinderungsgründe gibt es in beiden Bereichen?

    Blauberg: Das hat unterschiedliche Gründe, zum einem sind Lüftungsanlagen nicht verpflichtend und werden in Deutschland noch nicht als der Komfortgewinn gesehen, den sie darstellen. Daher lassen sich Investitionen in ein kontrolliertes Lüftungssystem nicht immer gegenfinanzieren, sei es über höhere Mieten oder die Wertsteigerung der Immobilie.

    Im Gebäudebestand ist es oft auch schwierig, eine zentrale Lüftungsanlage mit ihrer Infrastruktur zu integrieren. Da punkten dezentrale Anlagen, die hier aktuell auch ein stärkeres Wachstum verbuchen. Allgemein ist der Anteil der Gebäude, die mit Lüftungsanlage saniert oder neu gebaut werden, noch viel zu gering.

    bluMartin: In der Baubranche wird eher traditionell gedacht, neue Techniken stoßen zunächst oft auf Ablehnung. Hinzu kommt, dass es beim Thema Lüftung noch viel Unwissenheit gibt. Es gilt zu kommunizieren, dass Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung nicht nur die Bausubstanz schützen und den Heizwärmebedarf senken, sondern auch die Wohnqualität wunderbar steigern. Die Erfahrung zeigt, dass Bauherren, die sich für unsere Komfortlüftung entschieden haben, nicht mehr darauf verzichten möchten.

    Daikin: Oftmals wird Lüftung und Klima im gleichen Zuge genannt und auch dementsprechend geplant, das bedeutet, dass statt eines zentralen Lüftungssystems oft „nur“ eine Teilklimaanlage zum Kühlen in die höherwertigen Räume eingebaut wird. Bei Daikin sehen wir im Kundenkontakt den Trend, dass effizientere dezentrale Anlagen bevorzugt werden. Als Hersteller aller Komponenten, also von der DX-Anlage bis zum Lüftungsgerät, sind wir in jedem Szenario ein kompetenter Partner.

    Helios: Die Hauptproblematik besteht darin, dass die Aufklärung in Hinsicht Komfort und Nutzen im Bereich der Lüftungstechnik nicht wirklich bei den Bauherren angekommen ist. Viel zu groß ist die Angst, sich mit der Lüftung ein Problem ins Haus zu holen (Hygiene, Akustik und Folgekosten) – was jedoch keineswegs berechtigt ist. Darüber hinaus stellen auch die Investitionskosten einer Lüftungsanlage einen Grund dafür dar.

    inVENTer: Die Marktdurchdringung kann in beiden Bereichen sicher noch erhöht werden. Oftmals herrscht immer noch der altbewährte Ansatz „morgens und abends Fenster öffnen“ vor. Dabei sind die Gebäudehüllen von modernen wärmegedämmten Häusern, egal ob als Neubau oder nach einer energetischen Sanierung, so dicht, dass kein natürlicher Luftaustausch durch Fugen, Ritzen oder undichte Fenster stattfinden kann. Hier sind lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich. Wenn luftdicht gebaut wird, stößt auch die Fensterlüftung schnell an ihre Grenzen und eine kontrollierte Wohnraumlüftung ist notwendig. Das haben sicher noch nicht alle Bauherren verinnerlicht.

    Wie will Ihr Unternehmen den Hinderungsgründen für ein Lüftungssystem entgegenwirken?

    Blauberg: Dem ist primär mit Aufklärung entgegenzutreten. Es ist unsere Aufgabe, die Nutzer und Bauherren davon zu überzeugen, dass eine Lüftungsanlage sich nicht nur über die Heizkosten rechnet und Schimmelbildung vorbeugen kann, sondern eben auch für ein individuelles Wohlfühlklima in der Wohnung sorgen kann. Das kann nur mit Geduld und guten Argumenten auf den richtigen Kanälen funktionieren.

    bluMartin: Gefragt sind einfache, solide und zugleich intelligente Lösungen. Unser wohnungszentrales Lüftungssystem freeAir kommt ganz ohne Zuluftleitungen aus. Das Außenwand-Lüftungsgerät freeAir 100 versorgt die Wohnung mit Frischluft. Weitere Räume werden über den intelligenten aktiven Überströmer freeAir plus an die Lüftung angebunden. Ablufträume werden über eine kurze Leitung direkt an das freeAir 100 angeschlossen. Die Geräte arbeiten bedarfsgeführt und extrem leise. Die hohe Wärmerückgewinnung und der geringe Energiebedarf sorgen für höchste Effizienz. Unser rasantes Wachstum belegt, dass wir mit diesem Konzept auf dem richtigen Weg sind.

    Daikin: Als Komplettanbieter haben wir Lösungen entwickelt, die den Installations- und Planungsaufwand auf ein Minimum reduzieren und die Vorteile beider Systeme (Split-Klimaanlagen DX und Lüftungstechnik) verbinden. So können Kosten bei Planung, Montage und Betrieb gesenkt werden. Das ist eine zukunftsfähige Entwicklung, die sich jetzt bei Betreibern, Bauherren, Planern und Fachbetrieben etablieren muss.

    Helios: Es ist sehr schwierig, Bauherren direkt anzusprechen, daher versuchen wir primär Architekten, Planer und Handwerker zu schulen bzw. aufzuklären. Zusätzlich geben wir Seminare bei Veranstaltungen wie z. B. bei den Bautagen. Da dort auch Bauherren vertreten sind, können wir dieser Zielgruppe gezielt die Vorteile und Notwendigkeit einer Lüftungsanlage vermitteln.

    inVENTer: Wir werden als ein auf Lüftungstechnik spezialisiertes Unternehmen wahrgenommen und klären Bauherren und potenzielle Anwender kontinuierlich über Funktionsweise, Einsatz und Nutzen von Lüftungsanlagen auf. Nur so können wir technologische Unsicherheiten abbauen und die Akzeptanz der Systeme weiter steigern. Gerade bei unseren dezentralen Lüftungsanlagen handelt es sich um eine solide, zuverlässige und leicht verständliche Technik.

    Die Anlagen können auch so viel mehr als einfach nur „Luft austauschen“. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung stellt keinen Zwang dar, sondern ist ein Gewinn an Komfort und Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden. Straßenlärm, Schadstoffe und Gerüche können herausgefiltert werden. Zudem sind die Anlagen auch für Allergiker interessant, da in den Sommermonaten ein Luftaustausch ohne Pollenbelastung sichergestellt werden kann. Dazu gesellen sich bei unseren dezentralen Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung natürlich noch die Vorteile der energetischen Einsparung hinzu.

    Maico: Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Gekoppelt mit Marketingmaßnahmen, Schulungen von Planern und Architekten sowie Mitarbeit in den Verbänden. Wenn möglich auch das Einbinden der Politik.

    Systemair: Durch gezielte Werbung und Aufklärung durch Seminare. Das machen übrigens alle großen Hersteller von Wohnungslüftungsanlagen. In Zusammenarbeit mit unseren Verbänden wird viel für die Aufklärungsarbeit getan. Zum Beispiel erstellt der BDH in Zusammenarbeit mit der Industrie derzeit die Kampagne „Luftsprung“, über die, den Bedürfnissen der Bauherren angepasst, gezielt aufgeklärt und dem Kunden eine Entscheidungshilfe bezüglich der für ihn richtigen Lüftungsart gegeben werden soll.

    Vaillant: Nach unserer Überzeugung nehmen die Fachhandwerker eine Schlüsselrolle bei Systemen zur Wohnungslüftung ein. Deswegen haben wir ein breites Konzept aufgestellt, um die Fachhandwerker abzuholen und zu unterstützen. Das erstreckt sich von praxisgerechten Trainingskonzepten über eine enge Begleitung in ihrem Tagesgeschäft bis hin zu deutlich ausgebauten Serviceleistungen unseres Werkskundendienstes. Die Endkunden informieren wir sowohl durch eigene als auch herstellerübergreifende Kampagnen, um sie von den Vorteilen der kontrollierten Wohnungslüftung zu überzeugen.

    Vallox: Wir unterstützen aktiv die Image- und Informationskampagne „Luftsprung“ (wohnungs-lueftung.de) des BDH, die vor allem Endkunden mit dem Thema vertraut macht und unbegründete Ängste beseitigt. Für Architekten, Planer, Energieberater und Handwerker bieten wir mit unserer AIRcademy an zwei Standorten ein umfassendes und zielgruppenorientiertes Schulungsprogramm.

    Maico: Im Neubau sind die Vorteile (Sicherstellen einer hygienisch und qualitativ hochwertigen Raumluft bzw. Schutz der Wohnung vor Feuchteschäden) einer mechanischen Lüftungsanlage immer noch nicht flächendeckend bekannt. Viele Architekten sind trotz zahlreicher positiver Erfahrungen „zurückhaltend“. Bei den Bauherren wird die Lüftungsanlage oftmals als Streichposten zur Kostenreduktion gesehen. Das heißt, auch ihnen ist der Nutzen zu wenig bewusst. Dabei ist es vergleichsweise einfach, im Neubau alle Vorbereitungen für eine Lüftungsanlage zu berücksichtigen und das Gerät eventuell später nachzurüsten.

    Im Gebäudebestand gibt es vergleichbare Gründe. Hinzu kommen die baulichen Einschränkungen, in ein bestehendes Gebäude Lüftungsanlagen einbauen zu können

    Systemair: Nach wie vor sind sich Bauherren der Notwendigkeit einer Lüftung in Neubauten oder im Sanierungsfall nicht bewusst. Jeder, der neu baut oder ein altes Gebäude renoviert, kennt nur das Leben in einem undichten Haus, in dem das Lüften oftmals noch durch Undichtigkeiten in der Außenhülle automatisch vonstatten ging. Ein- bis zweimal täglich ein Fenster öffnen, hat genügt. Dass das in modernen Gebäuden anders ist, muss man erst einmal begreifen und dann auch noch gewillt sein, Geld für eine Lüftungsanlage auszugeben.

    Vaillant: Hierbei handelt es sich um einen Themenkomplex an möglichen Gründen, die derzeit dem endgültigen Marktdurchbruch von Wohnungslüftungssystemen im Wege stehen.

    Ein Grund bietet beispielsweise die aktuelle Rechtslage, in der es noch keine gesetzlich verankerte Pflicht zur Notwendigkeit einer Lüftungsanlage unter bestimmten baulichen Voraussetzungen gibt. Hier muss aktuell über technisch anerkannte Regeln wie z. B. die DIN 1946-6 zum Nachweis des Lüftungskonzeptes und die energetische Schlüsselfunktion der kontrollierten Wohnraumlüftung im KfW-Effizienzhausbereich mühevoll argumentiert werden.

    Die mögliche Geräuschentwicklung in den Räumen, die optische Beeinflussung des Gebäudes und der Wohnräume, Hygienethemen und auch finanzielle Gründe spielen außerdem weitere Rollen. Und letztendlich fehlen zunehmend auch ausgebildete Fachhandwerksbetriebe für die Planung und Installation dieser Anlagen.

    Der Platzbedarf, damit verbunden die rechtzeitige Integration von Lüftungsanlagen in der frühen Bauphase durch Planer und Architekten, ist entscheidend, wo der Hauswirtschaftsraum in Ein- und Zweifamilienhäusern ohnehin oft zu klein ausgelegt wird.

    Vallox: Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass bei vielen privaten Bauherren, Architekten und Handwerksbetrieben noch das Bewusstsein für die Notwendigkeit und die erheblichen Zusatznutzen einer ausreichend dimensionierten Lüftung mit Wärmerückgewinnung fehlt. Selbst bei Energieberatern ist die branchenweit anerkannte DIN 1946-6 weitestgehend unbekannt und als anerkannte Regel der Technik umstritten.

    Sehen Sie angesichts des Klimawandels bereits eine Chance, die Kühlmöglichkeit über Lüftungssysteme stärker in den Mittelpunkt zu stellen?

    Blauberg: Das ist sicherlich ein Aspekt, der in Zukunft mehr und mehr in den Fokus rücken wird. Eine sehr beliebte Funktion unserer Anlagen, der „Sommerbypass“, nutzt bei kühlen Sommernächten den Bypass, um die Wohnung auf eine angenehme Temperatur abzukühlen, ohne dabei die Klimaanlage zu bemühen. Tagsüber ist, gerade bei Gebäuden mit hohem Fensteranteil, der Wärmeeintrag zu groß, sodass der Wärmeübertrager das Aufheizen der Wohnung zumindest verzögern kann.

    bluMartin: Unser Lüftungsgerät freeAir 100 verfügt bereits über eine automatische Sommerkühlung. Dabei wird der Wärmeübertrager zum „Kälteübertrager“ und die kühlere Nachtluft wird genutzt, um das Gebäude effektiv herunterzukühlen. Gut gedämmte und richtig verschattete Gebäude bieten mit dieser Funktion im Sommer auch ohne Klimaanlage angenehme Innentemperaturen.

    Daikin: Gerade dieser Sommer hat gezeigt, wie wichtig ein angenehmes Raumklima ist. Aufgrund des fortschreitenden Klimawandels ist immer häufiger mit hohen thermischen Belastungen zu rechnen. Kurzfristig wird das aber sicher eher dem DX-Markt (Split-Klimaanlagen) helfen. Auf lange Sicht liegt es an den Herstellern, Planern und Fachbetrieben, die Bauherren auf die Notwendigkeit von Lüftungstechnik und Klimatisierung hinzuweisen.

    Helios: Kühlmöglichkeiten sind und werden auch in Zukunft immer wichtiger. Wir denken jedoch, dass dieses Segment eher in Nichtwohngebäuden, beziehungsweise bei größeren Lüftungsanlagen angesiedelt sein sollte. Helios Ventilatoren bietet daher für Volumenströme von 500 bis zu 15 000 m³/h eine Kühlmöglichkeit mit den neuen Helios- Zentralanlagen AIR 1 an.

    inVENTer: Unsere dezentralen Systeme verfügen bereits jetzt über die Möglichkeit der „passiven Sommerkühlung“. An heißen Sommertagen wirkt der Wärmespeicher im Inneren der Geräte tagsüber als thermische Barriere. In den kühleren Abendstunden und über Nacht kann anschließend vom Modus „Wärmerückgewinnung“ auf die Durchlüftungsfunktion umgeschaltet werden. Die Räume werden dann dank des Querlüftungsprinzips mit kühlerer Außenluft durchströmt und sanft heruntergekühlt.

    Maico: Nein. Die Kühlmöglichkeiten eines Lüftungssystems sind durch die geringen Luftmengen sehr begrenzt. Das heißt, hier gibt es einfach physikalische Grenzen. Zur Entlastung einer vorhandenen Klimaanlage ist eine Kühlmöglichkeit über Lüftungssysteme jedoch in Ordnung, beispielsweise über einen nächtlichen Betrieb.

    Systemair: Eine Kühlung in gewissem Umfang ist schon möglich, aber eine Wohnungslüftungsanlage ist grundsätzlich nicht für die Klimatisierung von Wohngebäuden geeignet. Dafür ist die Luftmenge einfach zu gering. Es gibt Bestrebungen, Systeme den neuen Gegebenheiten anzupassen, aber kombinierte Systeme kosten auch wieder mehr Geld. Zuerst brauchen wir eine breite Akzeptanz von Wohnungslüftungsanlagen, bevor wir den nächsten Schritt machen.

    Vaillant: Im Zusammenhang mit Wohnungslüftungssystemen sollten wir derzeit nicht von einer echten Kühlung, sondern maximal von einer natürlichen Temperierung über freie Kühlung sprechen. Nichtsdestotrotz ist es eine der technischen Herausforderungen für die Zukunft, hier praktikable und wirkungsvolle Lösungen anzubieten. Aktuell lässt sich ein Wohngebäude beispielsweise über einen vorgeschalteten Erdwärmetauscher wirkungsvoll temperieren. Diese Lösung ist aktuell jedoch noch sehr kostenintensiv, nicht bei jedem Bauvorhaben umsetzbar und hat dadurch noch eine eher geringe Marktdurchdringung. Künftig besteht herstellerseitig die Aufgabe, in zentralen Lüftungssystemen kühle Luft noch zielgerichteter und gleichzeitig komfortabel im Wohnbereich zu verteilen, als das mit den heutigen Kanal- und Regelungssystemen umgesetzt werden kann. Darüber hinaus müssen dann speziell die hygienischen Anforderungen an Lüftungsanlagen mit Kühlung betrachtet werden.

    Vallox: Wohnungslüftung und aktive Kühlung passen aufgrund der geringen Luftmengen von KWL-Systemen nicht zusammen. Tendenziell werden die in Normen geforderten Frischluftmengen in Deutschland eher noch geringer werden, so dass Kundenerwartungen zur Kühlung nur mit einem erheblichen Umluftanteil erfüllbar wären. Das ist jedoch für Wohnungslüftungssysteme derzeit weder von Kunden- noch von Planer- oder Herstellerseite ein Thema. Daher sehen wir Flächenkühl- oder lokale Split-Systeme als sinnvoller an.

    Wie sollen die Befürchtungen vor dem hohen Wartungsaufwand insbesondere zentraler Systeme entkräftet werden?

    Blauberg: Auch das ist ein Punkt, der dazu führt, dass Lüftungsanlagen am Markt nicht so präsent sind, wie es sinnvoll wäre. Bei dezentralen Anlagen beschränkt sich die Wartung auf den Filterwechsel und das Reinigen der Anlage. Hier bieten wir unseren Kunden Nutzerhandbücher an. Diese zeigen auch, wie die Wartung schnell und einfach erledigt werden kann. Dadurch befindet sich die relevante Information an der richtigen Stelle und die erste Hürde ist bereits genommen.

    Bei zentralen Anlagen ist das Luftverteilersystem der Flaschenhals gewesen, mit den zentralen Verteilerkästen für Zu- und Abluft lässt sich das gesamte System alle fünf Jahre zentral, von einer Stelle aus, vom Fachmann reinigen. Damit bleibt auch hier die Wartung auf die Reinigung beschränkt.

    bluMartin: Die Wartung unserer Lüftungsgeräte beschränkt sich auf den Filterwechsel einmal jährlich mit kurzem Auswischen des Mauerkastens. Das kann vom Nutzer ohne Weiteres selbst durchgeführt werden. Bei der wohnungszentralen freeAir-Lüftung entfallen Brandschutzklappen und deren Wartung. Zuluftleitungen werden durch den Einsatz des intelligenten aktiven Überströmers freeAir plus nicht benötigt. Die Abluftleitungen bedürfen erst nach zehn Jahren einer einfachen Reinigung.

    Daikin: Der Wartungsaufwand muss in jedem Fall den niedrigeren Betriebskosten und der deutlich besseren Luftqualität von gut gewarteten Anlagen gegenübergestellt werden. Sicherlich ist es aber sehr wichtig, bereits in der Planungsphase die beste Anlage für den jeweiligen Anwendungsfall zu finden. Nicht immer muss es das große zentrale System sein. Oftmals ist eine Mischung aus zentraler Lüftung und dezentraler thermischer Behandlung besser. Gute Überwachungstechnik, die auch energetische und luftqualitätsrelevante Daten überwacht und auswertet (z. B. das Daikin on Site Monitoring System), kann den Wartungsaufwand zusätzlich deutlich reduzieren.

    Helios: Wichtig ist, dass es einen Wartungsaufwand nicht nur bei zentralen Lüftungsgeräten gibt, sondern auch bei den dezentralen Systemen. Gerade in Anbetracht des Zeitaufwands ist eine zentrale Anlage (je nach Stückzahl der dezentralen Lüftungsgeräte) meist im Vorteil. Daher empfiehlt sich eine Gegenüberstellung der Parameter eines einwandfrei gewarteten Systems: sehr gute Luftqualität (eventuell auch durch Sensorik), höhere Wärmerückgewinnung, weniger Akustik von außen bzw. durch das Gerät, Möglichkeit der Behandlung der Luft (wärmen, kühlen, befeuchten).

    inVENTer: Der geringe Wartungsaufwand ist einer der große Vorteile von dezentralen Lüftungssystemen. Der Nutzer kann die Wartung schnell und einfach selbst durchführen – und das mit wenigen Handgriffen und ohne großen Aufwand. Dadurch, dass dezentrale Anlagen ohne Rohrleitungs- oder Kanalnetz auskommen, sind alle Bauteile problemlos erreichbar. Eine Fachfirma ist nicht notwendig und das schont die Haushaltskasse.

    Maico: Es gibt keinen hohen Wartungsaufwand bei einem fachlich korrekt geplanten und ausgeführten zentralen Lüftungssystem, ein- bis zweimal pro Jahr ein Filterwechsel (Gerät, Abluftöffnungen) reicht hier aus. Nach ca. zehn Jahren ist dann noch eine visuelle Inspektion des Gerätes erforderlich.

    Systemair: Ein hoher Wartungsaufwand besteht eigentlich nicht. Es müssen regelmäßig ein- bis zweimal jährlich die Filter gewechselt und die Komponenten auf Funktionalität geprüft werden. Dafür genügt eine Sichtprüfung. Sollten Teile verunreinigt sein oder nicht funktionieren, müssen sie natürlich gereinigt bzw. instand gesetzt werden. Aber das ist bei Heizungs- und Sanitäranlagen auch nicht anders. Für unser Auto ist uns das auch nicht zu teuer. Man muss sich immer vor Augen halten, dass eine Lüftungsanlage einen Mehrwert für unser Haus darstellt, den es zu erhalten gilt.

    Vaillant: Eine Wohnungslüftung, die mit den vom Hersteller vorgeschriebenen Filtern ausgerüstet ist, die in den entsprechenden Intervallen getauscht werden, hat einen äußerst geringen Wartungsaufwand. Wichtig dabei ist, dass die Anlage nicht während der Bauphase eines Gebäudes betrieben wurde. Der Filterwechsel ist zudem äußerst schnell und einfach durchführbar.

    Vallox: Durch Aufklärungsarbeit und leistungsbezogene Preisgestaltung. Die Wartung von Wohnungslüftungsanlagen besteht hauptsächlich im turnusgemäßen Filterwechsel, den der Kunde leicht selbst durchführen kann. Zur Sicherstellung der Anlagenhygiene empfehlen wir etwa alle zwei Jahre eine Inspektion durch eine Fachfirma oder durch unseren Werkskundendienst. Zentrale Systeme haben dabei eher Vorteile, da sie nur eine Wartungsstelle haben und – zumindest bei Vallox – mit hochwertigen F 7-Filtern ausgerüstet werden können. Schauen Sie sich hierzu einfach einmal einen Filter an, der ein halbes Jahr in Betrieb ist: Alleine die Vorstellung, dass der darin enthaltene Schmutz nicht in die Atemluft gelangt ist, rechtfertigt den Preis des Ersatzfilters.

    Welche technischen Fortschritte sowie Vorgaben durch Vorschriften erwarten Sie, die den Durchdringungsgrad mit Lüftungssystemen stärker beschleunigen könnten?

    Blauberg: Sollte im neuen EEG die Lüftung stärker in den Fokus rücken, wäre das ein möglicher Treiber. Auch eine europäische Lüftungsnorm könnte einen Einfluss auf die Verkaufszahlen haben. Die großen Treiber stecken wohl in der Aufklärung und der technischen Entwicklung. Geräte müssen bei voller Digitalisierung noch intuitiver und nutzerfreundlicher werden. Da liegt das Augenmerk ganz klar auf der Steuerung der Anlagen.

    bluMartin: Das geplante Gebäudeenergiegesetz (GEG) böte die Chance, die Lüftung mit Wärmerückgewinnung zur neuen Referenzanlagentechnik zu machen. Wichtig ist in dem Zusammenhang eine genaue technische Differenzierung. Lüftung ist nicht gleich Lüftung. So führen die sogenannten Pendellüfter zu schlechten Kundenerfahrungen. Sie halten hinsichtlich Schallbelastung und Wärmerückgewinnung nicht, was sie versprechen. Der Gesetzgeber muss diese Täuschung am Kunden verhindern.

    Daikin: Hier ist auf jeden Fall die Verschmelzung von Lüftungsanlagen und DX-Technik zu nennen. Der Weg führt weg von den ganz großen zentralen Anlagen hin zu bedarfsgerechten dezentralen Lösungen.Zu erwarten ist außerdem, dass der Bereich Überwachungssoftware ausgebaut wird, um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten. Die verschiedenen Vorgaben zu Produktion und Verwendung von Kältemitteln führen schon jetzt dazu, dass die Nachfrage nach energetisch optimierten Anlagen steigt.

    Helios: Wenn man den europäischen Markt betrachtet, wird man merken, dass das Thema Lüftung mit Wärmerückgewinnung immer wichtiger wird. In vielen Ländern ist der Einsatz der Systeme bereits vorgeschrieben. Auch in Deutschland gab es in der Vergangenheit oft Spekulationen, dass diese Technik nicht nur für Passivhäuser Pflicht sein sollte. Die Vermutung, dass dies durch das GEG (Nachfolger der ENEV) in den nächsten Jahren umgesetzt wird, bleibt bestehen.

    inVENTer: Mit Blick auf die ambitionierten deutschen und europäischen Klimaziele wird die energetische Sanierung des Gebäudebestands sicher künftig stärker in den Fokus treten. So wurden fast 60 Prozent aller Einfamilienhäuser in Deutschland vor 1980 errichtet. Entsprechend hoch ist das Potenzial zur Energieeinsparung. Die Zukunft wird Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung gehören. Zudem werden sich die Geräte weiterentwickeln und noch effizienter werden. So konnten wir als Hersteller und Entwickler schon bei unserer neuen Lüftergeneration das Energielabel im Vergleich zum Vorgängergerät um eine Stufe von A auf A+ steigern.

    Maico: Das Ernstnehmen der vereinbarten Klimaziele (Deutschland und Europa) und damit verknüpft ein Neubaustandard KfW 40. Weiter sollte eine Bewusstseinserweiterung hierzu bei Architekten, Politikern und Bauherren stattfinden.

    Systemair: Wenn sich die Politik in der EnEV in vollem Umfang auf die Lüftung einlassen würde, wäre das schon sehr hilfreich. In vielen Ländern Europas ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass eine Lüftungsanlage in Neubauten oder Sanierungen eingebaut werden muss. Da gibt es kein Wenn und Aber, sondern eine klare Ansage. Das kann man auch mit Schulen vergleichen: In anderen Ländern herrscht saubere Luft in Klassenzimmern, bei uns scheitert eine Lüftung am Geld. Das wird lieber für andere Dinge ausgegeben. Aber daran sieht man die Wertigkeit, die der Lüftung bis heute von der Öffentlichkeit entgegengebracht wird.

    Vaillant: Die eingesetzten Komponenten und das Gesamtsystem der kontrollierten Wohnungslüftung werden sich in den kommenden Jahren weiter entwickeln – sowohl in der dezentralen als auch der zentralen Variante. Geräuschentwicklung, Windanfälligkeit und Optik sind hier herstellerunabhängig die Stichworte für dezentrale Lüftungstechnik. Im zentralen Bereich dreht es sich eher um zusätzliche Features wie beispielsweise erhöhten Wohnkomfort durch Luftbefeuchtung oder Kühlung und Gesundheit durch hochwertige Luftfilterung der Außenluft. Derzeit wird die DIN 1946-6 zudem überarbeitet und wir erwarten uns davon weitere Optimierungen in Bezug auf noch praxisgerechtere Lüftungsanlagenauslegungen und Ausführung.

    Vallox: Für Systeme mit Wärmerückgewinnung erwarten wir nur geringe Impulse, da der politische Focus derzeit auf preiswertem und nicht auf energiebewusstem Bauen liegt. Auf europäischer Ebene sehen wir das Thema Raumluftqualität (Indoor Air Quality) mehr im Focus, was absolut nachvollziehbar ist. Alle reden über Feinstaubbelastung in Ballungsräumen, dabei verbringen wir mehr als 80 % unserer Lebenszeit in Gebäuden. Und da ist es nicht einzusehen, warum die Anforderungen an Wohnungen geringer sein sollten als an das Büro, in dem Sie arbeiten.

    Welchen Stellenwert werden zentrale und dezentrale Lüftungssysteme in fünf Jahren haben und wie werden sie aussehen?

    Blauberg: Ich denke, dass Lüftungsanlagen dann einen deutlich größeren Stellenwert haben werden. Gerade die Verdichtung in der Stadt macht eine kontrollierte Luftfilterung in Wohn-, aber auch Büroräumen nötig. Auch weil damit ein deutlich besserer Schallschutz im Vergleich mit der Fensterlüftung einhergeht. Der Komfort von Lüftungsanlagen wird in den nächsten fünf Jahren noch einmal einen großen Sprung machen, sodass die Diskussion nicht mehr sein wird, „ob“ eine Lüftungsanlage eingebaut wird, sondern „welche“ Lüftungsanlage es sein soll.

    bluMartin: Hochwertige, wohnungszentrale Lüftungssysteme mit Bedarfsführung und intelligenter Vernetzung sind der Trend der Zukunft. Auch solide zentrale Lösungen haben ihren Platz am Markt. Die sogenannten Pendellüfter werden zur billigen Randerscheinung. In jedem Fall wird das Bauen ohne Lüftungsanlage künftig die Ausnahme sein.

    Daikin: Wir erwarten einen Trend weg von großen Zentralen und hin zu bedarfsgerechten dezentralen Systemen, die stärker überwacht und in übergeordnete Systeme eingebunden sein werden.

    Helios: Das ist wie ein Blick in die Kristallkugel – wenn man mich vor fünf Jahren gefragt hätte, welchen Stellenwert die zentrale und dezentrale Lüftung heute hätte, wäre ich auch komplett falsch gelegen. Daher sind es reine Vermutungen. Ich erwarte allerdings, dass der Trend der dezentralen Lüftungsgeräte nicht weiter steigen wird. Die Vorteile von zentralen gegenüber dezentralen Lüftungsanlagen sind meiner Ansicht nach aussagekräftig. Diese wären zum Beispiel: ein höherer Wirkungsgrad der Anlage, mehrere Möglichkeiten der Luftbehandlung (z. B. Kühlung), kaum akustische Beeinträchtigungen von außen und von dem Lüftungsgerät (Raumakustik) sowie eine unkomplizierte Gerätewartung.

    inVENTer: Die dezentralen Lüftungssysteme haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Aufgrund entscheidender Vorteile werden in Deutschland inzwischen mehr dezentrale als zentrale Lüftungsgeräte verbaut. Die Geräte haben ihr Nischendasein längst überwunden. Gut möglich, dass sich dezentrale Systeme zum dominanten Design bezüglich kontrollierter Wohnraumlüftung mausern. Nichtsdestotrotz wird es immer Anwendungsfälle geben, bei denen eine zentrale Lüftungsanlage zum Einsatz kommt. Generell geht der Trend zu Kompaktgeräten und Schalldämmlüftern. In unserem neuen Gerät iV 14-Zero wurde beispielsweise ein patentiertes Schalldämmkonzept mit einem neuartigen Hochleistungsdämmstoff verwirklicht. Innovationen wie diese sorgen für neue Maßstäbe am Markt und setzen als „Game Changer“ die Messlatte für vergleichbare Geräte weiter hoch.

    Dank solcher Entwicklungen reifen die Geräte weiter und haben beste Voraussetzungen, um zu generell akzeptierter Haustechnik aufzusteigen. So wie jedes Haus ganz selbstverständlich über eine Trinkwasserversorgung oder eine Heizung verfügt, wird dann auch eine Lüftungsanlage eingebaut sein.

    Maico: Das steht natürlich mit oben genannten Kriterien in Zusammenhang. Wer in einem Haus mit einem korrekt geplanten und korrekt ausgeführten Lüftungssystem gewohnt hat, möchte darauf nicht mehr verzichten. Das Bewusstsein für die Raumluftqualität im eigenen Zuhause wird weiter zunehmen. Auf Dauer führt dies zu einer breiteren Verwendung. Die Digitalisierung (Einbinden in ein Smart Home, Sprachsteuerung usw.) wird weiter zunehmen, ebenfalls die sensorgesteuerte Regelung (CO2, Feuchtigkeit) der Geräte.

    Systemair: Wir hoffen seit der ersten EnEV, dass der Stellenwert der Lüftung stark nach oben geht. Diese Hoffnung hegen wir bei jeder neuen EnEV nun schon seit über 15 Jahren. Es sind immer sehr kleine Fortschritte, aber den großen Durchbruch hat die Wohnungslüftung bisher nicht geschafft. IoT (Internet of Things, Internet der Dinge) geht mit großen Schritten voran und auch die Wohnungslüftung wird daran teilhaben. In einigen Jahren werden alle elektrischen Bauteile in einem Haus verknüpft sein und von einer zentralen intelligenten Regelung nach Bedarf aktiviert oder angesteuert werden.

    Die Komponenten werden nicht mehr einzeln betrachtet, sondern als Teil eines Ganzen, und der Gebrauch von Licht, Jalousien, Heizung, Kühlung, Lüftung wird immer aufeinander abgestimmt und für den Moment oder auch vorausschauend für Benutzer situationsbedingt optimiert eingesetzt. Aber noch ist in dieser Branche viel Pionierarbeit zu leisten.

    Vaillant: Bedingt durch immer luftdichtere Gebäude und die Notwendigkeit, einen kontinuierlichen Luftaustausch zu generieren, ohne dass Wärmeenergie verloren geht, wird die Akzeptanz von Lüftungsanlagen deutlich gestiegen sein. Im Baubestand werden weiter dezentrale Systeme dominieren, die aber vernetzt sind – untereinander und mit der weiter vorhandenen technischen Gebäudeausrüstung. Zentrale Lüftungstechnik wird hauptsächlich im Neubau mit neuen Komfort-, Kommunikations- und Effizienzfeatures aufwarten können.

    Vallox: Wir gehen davon aus, dass sich die dezentralen Anlagen vor allem im Sanierungsbereich weiter durchsetzen werden. Im Neubau werden Zentrale Systeme einfacher, preiswerter und benutzerfreundlicher sein. Höherwertige Systeme werden über entsprechende Zusatznutzen, wie Feuchterückgewinnung, bedarfsgeführte Luftmengenregelung oder ausgeprägte Kommunikationsmöglichkeiten verfügen und in verschiedenste Heim-Automationssysteme eingebunden werden. Auch hier ist Vallox mit der MV-Geräteserie klarer Vorreiter.

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