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Nanoe™ X Technologie von Panasonic zeigt Hemmpotenzial bei Pollenallergenen

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Die Panasonic Marketing Europe GmbH (Panasonic) hat auf der Chillventa 2026 Labortestergebnisse vorgestellt. Die in zahlreichen Panasonic-Klimageräten für Wohn- und Gewerbegebäude integrierte Nanoe™ X-Technologie kann unter kontrollierten Testbedingungen bestimmte allergene Proteine hemmen. Dies bezieht sich auf in Europa häufig vorkommenden Pollenarten. Die Untersuchung entstand in Zusammenarbeit mit Dr. Lorenzo Cecchi, MD. Er ist europäischer Spezialisten für Allergologie und klinische Immunologie mit Expertise im Bereich Pollenallergien.

Pollen belasten Innenräume

Laut Schätzungen der Europäischen Beobachtungsstelle für Klima und Gesundheit sind rund 40 Prozent der Europäer von Pollenallergien betroffen. Zugleich beginnen Pollensaisonen früher, dauern länger, die Pollenkonzentrationen steigen und die Allergenität nimmt zu. Auch Luftverschmutzung kann allergische und respiratorische Erkrankungen verstärken. Und wichtig: Die Belastung endet nicht im Freien. Pollen gelangen über geöffnete Fenster sowie über Kleidung und Haare in Gebäude und verlängern so die Exposition in Innenräumen.

Enrique Vilamitjana, Managing Director von Panasonic Heating & Cooling Europe, erklärt: „Die Verbesserung der Raumluftqualität bleibt ein zentraler Schwerpunkt unserer Forschung. Diese Ergebnisse sind ein weiterer wertvoller Schritt, um das Potenzial der nanoe™ X-Technologie zur Hemmung bestimmter Pollenallergene besser zu verstehen. Wir werden weiterhin mit Experten zusammenarbeiten, um die Evidenz zu stärken und weiter zu untersuchen, wie die Technologie zu einer besseren Raumluftqualität und mehr Komfort in Innenräumen beitragen kann.“

Tests erfassen zwölf Pollenarten

Die Tests bündeln Ergebnisse zu zwölf für Europa relevanten Pollenarten aus den Gruppen Gräser, Bäume und Kräuter. Die Forschenden arbeiteten in einer Raumkammer mit etwa 23 Kubikmetern Volumen. Zum Einsatz kam ein Panasonic-Klimagerät mit Nanoe™ X-Technologie. Die Pollenprobe lag außerhalb des direkten Luftstroms. Die Forschenden analysierten die allergenen Pollenproteine mit Gelelektrophorese: Dabei werden Proteine nach ihrer Molekülgröße getrennt und als sichtbare Banden dargestellt.

Bei den untersuchten Pollenarten zeigte die Laboranalyse nach der Einwirkung von Nanoe™ X schwächere Banden, die mit bestimmten allergenen Proteinen in Verbindung stehen. Bei den behandelten Proben war die Bande nach 24 Stunden verblasst. Bei der unbehandelten Probe blieb sie erhalten. Diese Beobachtungen aus der Proteinanalyse weisen auf das Potenzial der Technologie hin, bestimmte Pollenallergene zu hemmen. Der 24-Stunden-Vergleich bezieht sich auf das Beispiel Roggengras.

Dr. Lorenzo Cecchi erklärt: „Dies ist eine vielversprechende Technologie, die zu einer besseren Raumluftqualität beitragen könnte. Die Tests zeigten das Potenzial der Nanoe™ X-Technologie, die Allergenität von im Raum verbleibenden Pollen zu reduzieren. Weitere Untersuchungen werden dazu beitragen, die Evidenz zu stärken.“

Die Nanoe™ X-Technik erreicht Luft und Oberflächen

Panasonic beschreibt Innenräume als dauerhafte Belastungsquelle, wenn Pollen in der Luft schweben oder sich auf Vorhängen, Sofas, Teppichen und Bettwäsche absetzen. Die Nanoe™ X-Technologie nutzt die natürlich in der Luft vorhandene Feuchtigkeit. Sie erzeugt daraus Hydroxylradikale, die in nanoskaligen Wasserpartikeln eingeschlossen sind. Diese Partikel verteilen sich im Raum und können schwebende sowie auf Stoffen und Oberflächen abgelagerte Pollen erreichen. Kommen die Hydroxylradikale mit Pollen in Kontakt, wirken sie auf die damit verbundenen Proteine ein, indem sie deren Struktur verändern.

Für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik ist die Untersuchung für ein breites Spektrum an Anwendungen in Wohn- und Gewerbegebäuden relevant. Panasonic integriert Nanoe™ X in einen großen Teil seines Raumklimageräte-Portfolios sowie in ausgewählte gewerbliche Luft-Luft-Innengeräte und Gebläsekonvektoren.

Zum Geltungsbereich der Ergebnisse gilt, dass es sich um Beobachtungen aus einer Protein-Laboranalyse handelt. Für sich genommen belegen sie weder eine Verringerung allergischer Symptome noch einen klinischen Nutzen. Bei Nanoe™ X handelt es sich nicht um ein Medizinprodukt und die Technik verhindert keine Erkrankungen, denn die Leistung variiert je nach Raumgröße, Umgebung und Nutzung.

Aber die bisherigen Ergebnisse zeigen: Es können sich Einsatzmöglichkeiten in Wohngebäuden und in einer Vielzahl genutzter gewerblicher Räume ergeben. Weitere Untersuchungen sollen die Evidenz der Technik stärken.

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