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ABB: Nachhaltige Klimatisierung für IKEA Ibérica

Im Umland von Madrid erreichen die Temperaturen im Sommer regelmäßig die 30-Grad-Marke. So auch in San Sebastián de los Reyes und Alcorcón, zwei der größten Standorte von IKEA-Einrichtungshäusern in Spanien. Damit Freunde des schwedischen Möbelhauses beim Shoppen auf den insgesamt 80.000 Quadratmetern nicht ins Schwitzen kommen, investierte der Betreiber IKEA Ibérica an beiden Standorten in fortschrittliche Klimatisierungslösungen.

Dabei steht für IKEA nicht nur der Kundenkomfort im Fokus, sondern auch die Nachhaltigkeit. Dazu hat sich der internationale Einrichtungskonzern bis zum Jahr 2030 zwei ehrgeizige Ziele gesetzt. Die Emissionen sollen bis zu dieser Jahresmarke um 80 Prozent sinken, zudem sollen bis dann 100 Prozent der angebotenen Produkte kreislauffähig sein. An den beiden spanischen Standorten ist IKEA Ibérica den Nachhaltigkeitszielen einen großen Schritt nähergekommen. Seit 2010 konnte der Energieverbrauch um insgesamt 37 Prozent gesenkt werden.

Mit Frequenzumrichtern von ABB konnte die spanische Tochtergesellschaft von IKEA die Energieeffizienz von Klimaanlagen in zwei ihrer größten Einrichtungshäuser um etwa 25 Prozent steigern und jährlich rund 425 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.

Nachhaltigkeit bei der Klimatisierung

Möglich wurde dies unter anderem durch das umweltfreundliche Klimatisierungskonzept an den beiden IKEA-Standorten in Spanien. HLK-Systeme sind grundsätzlich eine zentrale Stellschraube der Nachhaltigkeit, da sie bis zu 50 Prozent der Gesamtenergie in einem Gebäude verbrauchen. Hier lässt sich mit der richtigen Technologie viel Einsparpotenzial ausschöpfen.

Um die in Sebastián de los Reyes und Alcorcón eingesetzten HLK-Systeme noch energiesparender zu gestalten, holte sich IKEA Ibérica Unterstützung von ABB Motion. Der Antriebstechnikspezialist hat es sich zur Mission gemacht, seine Kunden bei der Reduktion der CO2-Emissionen durch passende Technologie und jahrelange Expertise zu unterstützen. ABB weiß um die Bedeutung der HLK-Systeme für die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden, deshalb bietet das Unternehmen eine Reihe an Lösungen an, die auf die speziellen Anforderungen von HLK-Systemen zugeschnitten sind.

Der richtige „Dreh“ für HLK-Systeme

Für die Klimaanlagen in den beiden IKEA-Einrichtungshäusern lieferte ABB insgesamt 15 HLK-Frequenzumrichter ACH580 mit geringem Oberschwingungsgehalt. Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein Komplettpaket an Standard-Frequenzumrichtern ACH580 und ACH550 mit einer Gesamtleistung von 600 Kilowatt.

Mehrere Eigenschaften machen die ACH580-Reihe prädestiniert für nachhaltige HLK-Applikationen – seien es Anwendungen mit quadratischer Drehmoment-Kennlinie wie Lüfter und Pumpen oder Anwendungen mit konstantem Drehmoment, was klassischerweise bei Kompressoren der Fall ist. Dank standardmäßig integrierter HLK-Kommunikationsprotokolle wie BACnet MS/TP, N2 und Modbus RTU lassen sich die Frequenzumrichter problemlos ins Gebäudemanagementsystem integrieren. Dabei unterstützt die ACH580-Reihe Asynchron-, Permanent- sowie Synchronreluktanzmotoren, was ihr Einsatzspektrum erweitert.

Dank umfangreicher Überwachungsfunktionen wie einem Energieeffizienzrechner können die Betreiber der IKEA-Einrichtungshäuser ihren Energieverbrauch stets im Blick behalten. Durch die durchgängige Vernetzung der Gebäudesysteme bekommen sie Einblicke in Echtzeit, wie es um die Leistung von HLK-Anlagen steht und wo sich Energiefresser verstecken.

In den beiden Einrichtungshäusern in Spanien kommen unter anderem 15 ACH580 Frequenzumrichter zum Einsatz. Diese sind in der Lage, eine optimale Luftqualität sowohl in regulären als auch in kritischen Situationen auf möglichst energieeffiziente und kosten

Teillastverhalten von Motoren ist entscheidend

HLK-Anlagen fahren meist unter Teillast, sodass die Motordrehzahl oft entsprechend heruntergeregelt werden muss. Wann immer Lüfter, Pumpen und Kompressoren unter Teillast laufen, helfen Frequenzumrichter, die Drehzahl bedarfsorientiert zu regeln. Dies senkt den Energieverbrauch erheblich, insbesondere im Unterschied zur Drossel- oder Ventilregelung. Diese traditionellen Maßnahmen senken nicht die Drehzahl des betreffenden Motors, sondern begrenzen den Durchfluss mithilfe eines künstlich erzeugten Widerstands. Dabei laufen die Motoren mit voller Leistung weiter. Die Folge ist zusätzlicher Energieverbrauch.

Im Vergleich zu einer Drosselkappen- oder Ventilregelung reduzieren Frequenzumrichter den Energieverbrauch von HLK-Systemen um bis zu 60 Prozent. Außerdem eliminieren sie mechanische und elektrische Stoßbelastungen im System. Dadurch verschleißen Pumpen, Kompressoren und Lüfter nicht mehr so schnell. Dafür sorgen auch insbesondere die Frequenzumrichter mit reduziertem Oberschwingungsanteil. Denn bei Frequenzumrichtern entsteht elektromagnetisches Rauschen – die sogenannten Oberschwingungen. Diese Oberschwingungen können sich negativ auf die Gesamt-Energieeffizienz des Antriebssystems auswirken.

Abhilfe schaffen Active Front End (AFE)-Frequenzumrichter von ABB mit einer Stromverzerrung von gerade mal drei Prozent. Zum Vergleich: Bei herkömmlichen 6-Puls-Frequenzumrichtern mit passiven Oberschwingungsfiltern erreicht der Oberschwingungsanteil locker 40 Prozent. Damit gehen 16 Prozent höhere Stromverluste im Vergleich zu einem System ohne Oberschwingungen einher.

Der Einsatz der ABB-Frequenzumrichter ist für IKEA Ibérica ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erfüllung der eigenen Nachhaltigkeitsziele. Mit dieser Technologie ist das Klimasystem in den beiden Filialen rund 25 Prozent energieeffizienter. Dadurch spart IKEA Ibérica insgesamt etwa 425 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr ein – so viel, wie 95 Fahrzeuge mit Benzinmotor ausstoßen. Und für die Kunden ist das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima sichergestellt. Zudem können sie guten Gewissens Einrichtung bei einem Unternehmen kaufen, das Nachhaltigkeit auf der ganzen Linie ernst nimmt – von den Produkten bis hin zur Raumklimatisierung.

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