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Luftfeuchte am Arbeitsplatz: Neuer Leitfaden von Condair

Die Broschüre von Condair erklärt die physikalischen und thermodynamischen Zusammenhänge von Raumtemperatur und relativer Luftfeuchte. Zudem gibt sie Entscheidern und Büroplanern die wichtigsten medizinischen Grundlagen an die Hand, um die Risiken von zu trockener Luft zu verstehen. Medizinische Studien zeigen auf, dass bei zu trockener Luft Staubpartikel und darin befindliche Mikroorganismen und Aerosole viel länger schwebfähig und infektiös bleiben. Keime können etwa bei geringer Luftfeuchte bis zu 41 Stunden „überleben“ und stellen so annähernd zwei Tage lang ein Gesundheitsrisiko dar.

Über die Bedeutung der Luftfeuchte für die menschliche Gesundheit wurde im Mai 2019 an der Universität Yale eine wissenschaftliche Studie durchgeführt. Die Forschungsleiterin Dr. Akiko Iwasaki ist sich sicher, dass das Sicherstellen einer relativen Luftfeuchte von mindestens 40 Prozent besonders in den kühlen und trockenen Jahreszeiten eine geeignete Maßnahme ist, um Grippeviren und die Zahl der Erkrankungen erheblich zu verringern.

Passend zur Studie der Universität Yale ist die Statistikauswertung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Epidemiologie der Influenza (Virusgrippe oder echte Grippe), die in der Broschüre ausgeführt wird. Auch sie weist den Zusammenhang zwischen zu geringer Luftfeuchte und der Ansteckungsgefahr durch Influenza nach.

Auswirkungen von trockener Luft auf die Leistungsfähigkeit

Gut verständlich wird im Leitfaden die Studie „Luftfeuchtigkeit am Büroarbeitsplatz“ des Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) dargelegt. Sie belegt sehr deutlich, dass Personen in Büros ohne geregelte Luftbefeuchtung über negative Auswirkungen auf ihr Befinden, ihre Gesundheit und ihre Leistungsfähigkeit klagen.

Auch auf das Thema Ausfallkosten durch Arbeitsunfähigkeit geht der Leitfaden ein. Über ein anschauliches Beispiel wird ausgeführt, mit welchen Fehlzeiten und damit verbundenen Produktivitätsverlusten ein Arbeitgeber mit 100 Büroangestellten bei einer unzureichenden Raumluftfeuchte zu rechnen hat. Dieses Ergebnis vergleicht Condair mit den Investitionskosten für eine kontrollierte Luftbefeuchtung. Um zu trockene Raumluft kontrolliert zu befeuchten, eignen sich besonders Befeuchtungssysteme in Lüftungsgeräten, die die angesaugte Außenluft exakt auf die gewünschte Mindestfeuchte konditionieren. Aus dem Vergleich folgt für den Arbeitgeber bei einem Betrachtungszeitraum von 15 Jahren eine deutliche „Rendite“ von über 1,6 Millionen Euro.

Umfassender Überblick

Der Condair-Leitfaden wirft auch einen kritischen Blick in den aktuellen Stand der Normen und technischen Regeln, die das Thema Mindestraumluftfeuchte in kühleren und trockenen Jahreszeiten bislang vernachlässigen. Um dem Architekten, Innenarchitekten oder Büroplaner eine einfache erste Analyse und Beurteilung der Raumluftfeuchte zu ermöglichen, hat das Unternehmen einen Risikographen „Raumluftfeuchte“ entwickelt, der auch im Leitfaden zu finden ist. Der Benutzer muss dafür lediglich die Raumtemperatur und die Raumluftfeuchte messen, und kann mit diesen beiden Werten und dem Graphen einschätzen, ob im Raum eine gute Raumluftfeuchte herrscht.

Die Broschüre „Luftfeuchte am Arbeitsplatz“ ist ab sofort als digitale Version über die Website von Condair abrufbar, zudem kann sie über den Buchhandel bezogen werden. Der neue Leitfaden untermauert mit seinem fundierten Wissen den Anspruch von Condair, den Kunden bereits in der Entscheidungs- und Planungsphase tatkräftig zu unterstützen.

Lüftung ist ihr Spezialgebiet? Lassen Sie sich von www.gebäudehelden.de über passende aktuelle Stellen per E-Mail informieren.

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