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Capgemini senkt Verbrauch mit EC-Ventilatoren von ebm-papst

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Seit 2016 verfolgt Capgemini das Ziel, den Energieverbrauch seiner Immobilien zu senken und den ökologischen Fußabdruck zu verringern. In Indien setzt das Unternehmen dafür auf zwei Bausteine: Retrofits lufttechnischer Anlagen mit Ventilatoren mit EC-Technologie und die zentrale Steuerung über das Energy Command Center. Die Maßnahmen greifen an acht Standorten. Das Projekt setzt Capgemini mit ebm-papst um.

Capgemini ersetzt die Ventilatoren

Insgesamt hat Capgemini in Indien bereits mehr als 1.000 Ventilatoren ausgetauscht. Das Retrofit betrifft mehrere Anlagentypen. Es reicht von Klima- und lufttechnischen Anlagen über Kühltürme bis zu Präzisionsklimageräten in Rechenzentren. Der Austausch soll den Strombedarf der Bestandsanlagen senken. Zuvor arbeiteten diese Anlagen mit veralteten, stromintensiven Ventilatoren.

Für die Kühltürme installierte Capgemini 142 AxiBlade-Axialventilatoren von ebm-papst. Diese erreichen Volumenströme bis 40.000 Kubikmeter pro Stunde bei einem Wirkungsgrad von bis zu 60 Prozent. In mehreren baugleichen lufttechnischen Anlagen kamen zusätzlich knapp 300 RadiCal 2-Radialventilatoren zum Einsatz.

Wandmontierter, schwarzer Industrie-Axialventilator mit Schutzgitter für gewerbliche Lüftungsanwendungen in der Gebäudetechnik, vor hellem Hintergrund.
Für die Retrofits der Kühltürme kamen im Jahr 2024 insgesamt 142 ebm-papst AxiBlade der Generation 3 zum Einsatz.

AxiBlade und RadiCal 2 übernehmen den Luftstrom

Die RadiCal 2-Ventilatoren arbeiten mit einem verbesserten EC-Motor. Der Motor arbeitet leiser und weist höhere Wirkungsgrade auf. Beide Komponenten lassen sich per Plug & Play installieren. Zudem verfügen sie über eine aktive PFC, um Netzstörungen zu minimieren.

Mit diesen Bauteilen rüstete Capgemini zentrale Teile seiner Luftanlagen um. Dazu zählen Klima- und lufttechnische Anlagen ebenso wie Kühltürme und Technik für Rechenzentren. Der Umbau bildet die technische Grundlage für die Verbrauchssenkung an den Standorten.

Das Energy Command Center steuert zentral

Neben der Hardware bindet Capgemini alle Ventilatoren an das Energy Command Center an. Alle Geräte verfügen über MODBUS-Schnittstellen. So integriert das Unternehmen die Ventilatoren in ein zentrales Überwachungssystem.

Kunststoff-Laufrad eines Ventilators mit zentraler Lagerung, Detailansicht für Klimatechnik-Anwendungen in der modernen Gebäudetechnik.
In RLT-Anlagen eines Designs wurden 2024 knapp 300 RadiCal 2 mit dem EC-Motor der dritten Generation und Aktiv-PFC eingebaut.

Das Energy Command Center ermöglicht eine automatische, rund um die Uhr laufende Kontrolle durch Fachkräfte. Seit der Einführung des Systems sparte Capgemini an allen Standorten 25 Gigawattstunden Strom im Jahr 2023 im Vergleich zu 2019 ein. Nach den Retrofits sank der Energieverbrauch zudem um rund 30 Prozent. 

Die Einsparung stützt sich damit auf zwei Ebenen: Erstens ersetzt Capgemini stromintensive Ventilatoren durch neue Komponenten. Zweitens überwacht und steuert das Energy Command Center die Anlagen zentral.

Capgemini plant den nächsten Schritt

Als nächsten Schritt plant Capgemini, mithilfe von künstlicher Intelligenz weitere Effizienzpotenziale zu heben. Dafür stehen die umgerüsteten Anlagen und das Energy Command Center als technische Basis bereit.

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