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Bei diesen Fenstertypen lohnt sich der Austausch

Allein für die immer noch rund 17 Millionen Fenstereinheiten aus Einfachglas beträgt gegenwärtig das Einsparpotenzial rund 1,9 Millionen Tonnen CO2. Insgesamt könnten durch neue Fenster sogar 14,1 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Zum Vergleich:  Dadurch würde ein mittelgroßes Braunkohlekraftwerk überflüssig oder der Ausstoß von circa 140 Millionen PkW-Kilometern eingespart.

Die Studie baut auf den aktuellen Fenstermarktzahlen auf und unterscheidet fünf Fenstertypen, die die Entwicklung der Wärmeschutzqualität nach dem zweiten Weltkrieg im deutschen Fensterbau spiegeln:

  • Typ 1: Fenster mit Einfachglas
  • Typ 2: Verbund- und Kastenfenster
  • Typ 3: Fenster mit unbeschichtetem Isolierglas
  • Typ 4: Fenster mit Zweischeiben-Wärmedämmglas
  • Typ 5: Fenster mit Dreischeiben-Wärmedämmglas

Im Laufe dieser Entwicklung haben sich die Wärmedämmeigenschaften um über das Vierfache verbessertVon besonderem Interesse für einen raschen Austausch sind Fenster mit Einfachglas vom Typ 1, die nach Einschätzung von VFF und BF immer noch rund 17 Millionen Fenstereinheiten ausmachen. Dieser Bestand weist im Durchschnitt aller Baujahre einen sehr ungünstigen Wärmedurchgangskoeffizienten von 4,7 W/(m2 K) und schlechter auf. Moderne Fenster mit Dreischeiben-Low-E-Glas vom Typ 5 bringen es im Vergleich inzwischen auf 1,1 W/(m2 K) und besser.

Die Kosten, die es verursacht, durch Fenstertausch Energie einzusparen, liegen – auf die kWh Energie umgerechnet – schon heute unter dem aktuellen Energiebezugspreis. Zum Teil ist das auch bei Bestandsfenstern des Typ 3 (mit unbeschichtetem Isolierglas) der Fall. Je nach der zugrunde gelegten weiteren Steigerung der Energiepreise ist auch der Austausch von Bestandsfenstern des Typ 2 wirtschaftlich.

Auf dieser Basis errechnet die Studie das energetische Sanierungspotenzial von Fenstern im Jahr 2017. Weiterhin erläutert sie die Wirtschaftlichkeit neuer Fenster, die sich aus der Differenz von Kosten und Einspareffekten ergibt. Hier kommt die Studie zu einer positiven wirtschaftlichen Bilanz der Vollkosten beim Austausch alter durch neue Fenster, egal welchen Rahmenmaterials. Interessant ist auch die Erläuterung der Wirtschaftlichkeit von Mehrkosten für energieeffizientere Fenster bei ohnehin geplantem Fenstertausch. Auch hier ist Wirtschaftlichkeitsbewertung positiv. Von unmittelbarem Nutzen zur Berechnung der Einsparpotenziale neuer Fenster ist eine ausführliche Tabelle zum Abschluss der Studie, gegliedert nach Fenster- und Glastyp, Rahmenmaterial sowie Produktionsjahr.

Die Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ gibt es beim Verband Fenster + Fassade zum kostenlosen Download: www.window.de im Bereich „Publikationen/Shop“.

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