Dichtheitskontrolle an erdverlegten Rohrleitungen
Frage: Unser Kälte-Klima-Fachbetrieb betreut eine Kundenanlage, deren Rohrleitungen zwischen Verflüssigungssatz und Verdampfer erdverlegt sind. Die Leitungslänge beträgt etwa 15 m. Die Verlegung der Rohre erfolgte in einem abgedichteten Hüllrohr, in dem außerdem ein Leckageerkennungssystem installiert wurde. Nachdem das Leckageerkennungssystem kürzlich ausgelöst hat, stellten unsere Monteure auch einen Kältemittelmangel an der Anlage fest. Weiterhin konnte mit einem elektronischen Lecksuchgerät an Ein- und Ausgang des Hüllrohres Kältemittel detektiert werden. Da der Neubau der erdverlegten Rohrleitungen sehr aufwändig ist, möchten wir das Leck orten, um die schadhafte Stelle zur Schadensursachenermittlung und anschließender Reparatur gezielt freizulegen. Wie können wir bei der Leckortung vorgehen?
Antwort: Die Leckortung an erdverlegten Leitungen gestaltet sich oft schwierig. Mit der Verlegung der kältemittelführenden Rohrleitungen in einem abgedichteten Hüllrohr mit Leckageerkennungssystem erfüllen sie die baulichen Anforderungen gemäß Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) bzw. Wasserhaushaltgesetz (WHG).

