Photovoltaik, Solarthermie, Batteriespeicher: Die besten Produkte 2026
Fronius Reserva Pro
Mit der Reserva Pro erweitert Fronius sein Portfolio um eine Hochvoltbatterie, die sich an Landwirtschaften, kleine und mittlere Unternehmen sowie größere Einfamilienhäuser richtet. Das System ist auf die Hybrid-Wechselrichter Verto Plus und GEN24 Plus abgestimmt und nutzt die DC-Kopplung zur direkten Einspeicherung von PV-Strom.
Die Reserva Pro ist pro Turm mit Kapazitäten von 12 bis 32 kWh erhältlich und lässt sich in Parallelschaltung auf bis zu 128 kWh erweitern. Die Module werden schraubenlos aufeinandergestapelt, was die Erstinstallation und spätere Erweiterungen vereinfacht. Zellen und Module werden in Europa gefertigt. Als Zellchemie kommt Lithiumeisenphosphat zum Einsatz, was zu einer langen Lebensdauer und hoher Betriebssicherheit beiträgt.
Notstrom und Schwarzstartfähigkeit
In Kombination mit einem Fronius-Wechselrichter und einer Umschaltkomponente wie dem Fronius Backup-Controller übernimmt die Reserva Pro bei Netzausfall die Versorgung angeschlossener Verbraucher. Das Duo aus Reserva Pro und Verto Plus liefert Lade- und Entladeleistungen von bis zu 28,3 kW. Damit lassen sich auch leistungsstarke Verbraucher wie Futtermittelfräsen oder Hobelmaschinen im Notstrombetrieb weiternutzen oder bei Bedarf neu starten. Die Schwarzstartfähigkeit ist serienmäßig integriert.
Energiekostenoptimierung und Datensicherheit
Über den Fronius Energiekosten-Assistenten analysiert das System mithilfe KI-gestützter Algorithmen PV-Erzeugung, Verbrauch und aktuelle Strompreise und ermittelt darauf basierend geeignete Zeitpunkte für Lade- und Entladevorgänge. Die Monitoring-Plattform Fronius Solar.web ermöglicht es zudem, die Batterie per App aus dem Netz zu laden – etwa zur Vorbereitung auf angekündigte Unwetterlagen. Die Datenhaltung erfolgt ausschließlich auf europäischen Servern, Kunden- und Anlagendaten werden getrennt gespeichert.
SFS SnapSolar
Mit SnapSolar bringt SFS ein Montagesystem auf den Markt, das speziell für die vertikale Integration von Photovoltaikmodulen an Fassaden konzipiert ist. Es richtet sich an Bestandsgebäude und Projekte, bei denen Dachflächen bereits belegt sind oder zusätzliche Energieerträge über die Gebäudehülle erschlossen werden sollen.
Das System basiert auf einem Aluminium-C-Profil mit rückseitiger EPDM-Unterlage, Photovoltaikhaltern für Moduldicken von 30 bis 40 Millimetern sowie Mittel- und Endklemmen zur Modulfixierung. Ein als SnapClip bezeichnetes Element sichert die Position des Modulhalters auf dem Profil und erlaubt Justierungen während der Montage. SnapSolar ist für Trapezblechfassaden und Betonuntergründe ausgelegt, eine Anwendung auf Sandwichpaneelen ist auf Anfrage möglich. Der reduzierte Bauteilumfang soll für nachvollziehbare Montageschritte sorgen.
Modulpositionierung und Toleranzausgleich
Bei der Montage wird das Modul zunächst in der unteren Klemme positioniert, sodass der Zugang zu den rückseitigen Kabelanschlüssen erhalten bleibt. Anschließend wird die obere Modulkante eingesetzt und das Modul in seine endgültige Position abgesenkt. Über Ausgleichs- und Feineinstellplatten lassen sich Höhenabweichungen bis zu zwei Millimetern direkt im System ausgleichen. Größere Toleranzen können über die untere Modulauflage korrigiert werden, ohne benachbarte Module demontieren zu müssen. Die Fixierung erfolgt über einen frontseitig zugänglichen Klemmbefestiger mit definiertem Anziehdrehmoment.
Planung und Anwendungsbereiche
Eine zugehörige Planungssoftware unterstützt die Auslegung von SnapSolar-Projekten von der Konzeptphase bis zur Umsetzung. Sie ermöglicht eine systemkonforme Dimensionierung sowie die frühzeitige Abstimmung von Modulaufteilung, Befestigungspunkten und Materialbedarf. Damit lassen sich Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung reduzieren. Das System richtet sich an Planer und ausführende Betriebe, die Fassadenflächen für die solare Energiegewinnung erschließen wollen, und ist auch für größere zusammenhängende Flächen ausgelegt.
Anker Solix Solarbank Max AC
Mit der Solarbank Max AC stellt Anker Solix einen 7-kWh-Heimspeicher mit integriertem bidirektionalem Wechselrichter vor, der für die Nachrüstung bestehender Solaranlagen konzipiert ist. Das System folgt dem Plug-and-Play-Prinzip und kann unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben in Eigeninstallation in Betrieb genommen werden.
Leistungsdaten und Ausbaustufen
Der integrierte bidirektionale Wechselrichter liefert eine Ausgangsleistung von 3.500 W. Die Speicherkapazität lässt sich über bis zu fünf separat erhältliche Erweiterungsbatterien von 7 kWh auf maximal 42 kWh ausbauen, auch nachträglich. Die Solarbank Max AC ist mit nahezu allen gängigen Solaranlagen kompatibel und damit für die Ergänzung größerer Dachsysteme geeignet. Das Gehäuse ist nach IP66 gegen Wasser und Staub geschützt und C5-zertifiziert für Korrosionsbeständigkeit. Der Betrieb ist bis -20 °C möglich.
Notstrombetrieb und Lebensdauer
Bei einem Netzausfall wechselt das System in weniger als 10 Millisekunden in den Off-Grid-Betrieb und versorgt angeschlossene Verbraucher über eine integrierte AC-Steckdose mit bis zu 3,68 kW. Kurzfristig kann die Solarbank Max AC die doppelte Leistung bereitstellen, um Geräte mit hohem Anlaufstrom wie Pumpen oder Kühlschränke zu starten. Die kurze Umschaltzeit ermöglicht den unterbrechungsfreien Weiterbetrieb von Geräten wie WLAN-Routern oder NAS-Systemen. Der Speicher ist auf bis zu 10.000 Ladezyklen ausgelegt, was einer Nutzungsdauer von etwa 15 Jahren bei täglicher Belastung entspricht.
Steuerung und Verfügbarkeit
Die Bedienung erfolgt über die Anker App, die unter anderem Einsparungen visualisiert und das System steuert. Bei Nutzung eines dynamischen Stromtarifs übernimmt die Energieoptimierungs-KI Anker Intelligence die zeitliche Steuerung von Lade- und Entladevorgängen. Neu ist die Sprachsteuerung über den Assistenten Anka.
Anker Solix Power Dock Pro
Das Anker Solix Power Dock Pro ist ein automatischer Netzumschalter mit Backup-Controller für das modulare Anker Solix X1 Home Energy System, das eine umfassende Lösung für Energiemanagement, Eigenverbrauch von Solarstrom und unterbrechungsfreie Notstromversorgung für Haushalte bietet. Es integriert bestehende PV-Anlagen (auch Drittanbieter), ermöglicht die Versorgung des gesamten Haushalts ohne separate Backup-Verteilung dank intelligenter Lastverteilung und reduziert den Installationsaufwand durch eine integrierte Messtechnik und ein verkabelungsarmes Konzept für Fachbetriebe.
Das Power Dock Pro unterstützt einphasige und dreiphasige Installationen mit maximal 63 A Stromstärke, zwei Wechselrichter-Schnittstellen (bis 45 A / 10 kW pro Phase), einem 45-A-Smart-Port und Leistungsmessung. Im Netzbetrieb optimiert es Energieflüsse zwischen PV, X1-Speicher, Verbrauchern und Netz zur Kostensenkung. Bei einem Netzausfall schaltet es in 10 ms (UPS) oder 0 ms (Load-Side) auf Off-Grid um, erlaubt bis zu zwei parallele X1-Einheiten im Inselbetrieb und nutzt weiterhin Solarertrag zum Laden.
Das X1-Batteriesystem bietet skalierbare Kapazitäten von 5 bis 180 kWh (bis sechs Einheiten parallel), bis zu 12 kW Ausgangsleistung, kompakte Bauform (15 cm Tiefe), Betriebstemperatur -20 bis +55 °C, IP66-Schutz, C5-M-Antikorrosion und Geräuschpegel unter 30 dB. Es ist über zertifizierte Fachinstallateure verfügbar.
Obo Magic PV Mount
Obo ergänzt sein Photovoltaik-Portfolio um das Wechselrichterrahmensystem Magic PV Mount. Das System dient als Unterstand für Wechselrichter und als Träger für Anschlusskästen wie DC-Anschlussboxen oder Combiner-Boxen, Batteriemodule, Energiespeicher sowie Potentialausgleichs- und Erdungsschienen auf Dach oder Freifläche.
Magic PV Mount ist in Varianten für Wand- und Bodenmontage sowie in mehreren Größen verfügbar. Ein Schutzdach reduziert die thermische Belastung der Geräte und schützt vor Niederschlag. Vormontierte Baugruppen und ein auf schnelle Installation ausgelegtes Design verkürzen die Montagezeit und senken den Personalaufwand. Das System ist für zentrale und dezentrale Anlagentypen ausgelegt und mit gängigen Wechselrichtertypen kompatibel. Das integrierte Kabelmanagement ermöglicht eine geordnete Verlegung von AC-, DC- und Datenleitungen.
Ökofen Green Box
Die Green Box von Ökofen ist das zentrale Element eines neuen „wärmeintelligenten“ Gesamtsystems für das Strom- und Wärmemanagement in Privathaushalten. Es verknüpft und steuert Batteriespeicher, Hybrid-Wechselrichter, Wallboxen, Wärmepumpen, Pelletheizungen, Überschuss-Elektroheizstäbe, PV-Anlagen und E-Auto-Ladestationen. Die Green Box analysiert Stromverbrauch und -erzeugung und antizipiert den Wärmebedarf, um sowohl den Eigenverbrauch als auch die Systemeffizienz zu maximieren. KI-gestützte Algorithmen nutzen Wetterdaten, Sonnenverlauf, Strombörsenpreise und Verbrauchsprognosen zur vorausschauenden Steuerung von Lade- und Entladevorgängen sowie aller Hauptverbraucher.
Das System kombiniert den neuen Ökofen-Batteriespeicher (Kapazitäten von 7,7 bis 30,7 kWh) mit einem integrierten Hybrid-Wechselrichter (6 bis 20 kW), ist modular erweiterbar, schwarzstart- und notstromfähig und kompatibel mit bestehenden PV-Anlagen oder Heizsystemen. Es reagiert auf sinkende PV-Einspeisevergütungen durch bessere Abstimmung von Strom und Wärme. Die Steuerung und Datenvisualisierung erfolgen zentral über die My Pelletronic-App, die Heizung, Batteriespeicher und E-Ladestation umfasst.
JinkoSolar Tiger Neo 3.0
Das PV-Modul Jinko Solar Tiger Neo 3.0 ist eine speziell für Privathaushalte und Hausdächer entwickelte Solarmodulreihe auf Basis der N-Typ TOPCon-Zelltechnologie. Sie zielt auf maximale nutzbare Jahresenergieerträge ab, auch bei begrenzter Dachfläche, variierenden Ausrichtungen und typischen Verschattungen durch Schornsteine, Gauben oder Bäume, statt nur auf hohe Nennleistung zu setzen. Die Module erreichen bis zu 485 Watt Leistung und einen Wirkungsgrad von rund 24,27 Prozent. Selbst bei schwacher Einstrahlung unter 400 Watt pro Quadratmeter und hohen Temperaturen bleibt die Energieerzeugung hoch, unterstützt durch einen Temperaturkoeffizienten von -0,26 Prozent pro Grad Celsius.
Verbesserungen des Tiger Neo 3.0 wie Multi-Cut-Passivierung steigern den Wirkungsgrad um rund 0,5 Prozent, die verbesserte Metallisierung stabilisiert den Stromfluss und erhöht die Lebensdauer, während die Architektur mit Viertelzellen Widerstandsverluste senkt und bis zu 16 Prozent mehr Leistung bei teilweiser Verschattung liefert. Als bifaziale Variante nutzt eine spezielle Mikrostruktur-Architektur auf der Rückseite reflektierende Untergründe wie helle Dächer oder Carports für zusätzlichen Ertrag.
Die Module sind als Doppelglasvarianten erhältlich, inklusive monofazialer Modelle für Schrägdächer, einer komplett schwarzen Version für ästhetische Integration und bifazialer für maximale Flexibilität. Die Technologie zeichnet sich laut Hersteller durch geringe Degradationsraten aus – etwa 1 Prozent im ersten Jahr und danach 0,35 Prozent jährlich. Daher bietet Jinko Solar eine 30-jährige Garantie auf die Leistung.
Solarzaun Sunbooster Vertical+
Das österreichische Unternehmen Sunbooster erweitert sein Zaunsolarsystem Sunbooster Vertical mit der Variante Vertical+. Bifaziale PV-Sichtschutzstreifen werden in Doppelstabmattenzäune eingefädelt und erzeugen durch die senkrechte Ausrichtung hohe Erträge besonders morgens und abends. Sie werden zudem nicht von Schnee bedeckt, profitieren aber gleichzeitig von der Schnee-Reflexion und sind einfach nachrüstbar. Im Vergleich zum Modell Vertical (max. 10 m, 800 W, Schuko) erlaubt Vertical+ die Serienverschaltung von zwei Feldern mit Dual-Field MPPT und eine 3-phasige Netzeinspeisung oder Optimierer-Anschluss an String-Wechselrichter und Speicher. Den PV-Zaun gibt es bis 100 m Länge und einer Leistung von 18,8 kWp Leistung. Eine Umrüstung ist über einen Tausch des Wechselrichters möglich.
Varta Wall BM2: Erweiterbarer Heimspeicher mit KI-gestütztem Energiemanagement
Varta Storage erweitert sein Speicherportfolio um die modulare Batteriespeicher-Produktvariante Varta Wall BM2. Das System bietet Kapazitäten von 9 bis 18 kWh, lässt sich auch nach der Inbetriebnahme erweitern und wird optional mit dem neuen Energiemanagement Varta Iq ausgeliefert. Varta Iq ist mit über 700 kompatiblen Geräten extrem flexibel, beherrscht dynamische Stromtarife und ermöglicht in der Pro-Version auch die bidirektionale Nutzung der Elektroauto-Batterie. Der integrierte, KI-gestützte Algorithmus erkennt Verbrauchsanomalien und informiert Anwender automatisch.
Die Batteriemodule basieren auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) und sind für den Betrieb bis –10 °C ausgelegt. Das ermöglicht die Montage im Innen- und überdachten Außenbereich, beispielsweise in einer Garage. Hier kann das Gerät platzsparend etwa hinter einer Tür aufgestellt werden. Die Module werden ohne externe Verkabelung zusammengesteckt. Das erleichtert die Montage deutlich. Zudem kann die Kapazität innerhalb von zwei Jahren nach der Inbetriebnahme von 9 kWh auf 13,5 kWh oder 18 kWh erweitert werden. Die Lade- und Entladeleistung liegt je nach Anzahl der Module bei 4,7 kW bis 9,3 kW.
Das Energiemanagement Varta Iq überwacht, analysiert und optimiert alle Energieflüsse in Echtzeit und ist mit Wallboxen, Wärmepumpen, Relais und weiteren Verbrauchern kompatibel. ie Steuerung erfolgt über die Varta Iq App oder das Webportal. In der optionalen Pro-Version erweitert Varta Iq den Funktionsumfang unter anderem um bidirektionales Laden, Peak-Shaving und die automatische Erkennung von Verbrauchsanomalien.
K2 Systems Insertion Rail auf Basic Clips: Einfache PV-Montage auf Trapezblechdächern
Die K2 InsertionRail kann nun direkt auf BasicClips montiert werden. Mit dieser neuen Kombination bewährter Produkte entsteht eine effiziente Lösung für die Montage auf Trapezblechdächern. Die Module lassen sich anschließend ohne zusätzliche Modulklemmen einhängen, was wertvolle Zeit spart. Gleichzeitig entsteht eine optisch geschlossene Oberfläche, die auch hohen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Praktisch für Planer: Die Kombination ist bereits digital im Planungstool K2 Base auslegbar.
SMA Storage XL Package: Batteriespeicher mit 30 oder 50 kW fürs Gewerbe
Mit dem SMA Storage XL Package stellt SMA Solar Technology eine Weiterentwicklung ihres Speicherportfolios vor. Es richtet sich an Gewerbetreibende und kombiniert den Sunny Tripower Storage X sowie intelligentes Energiemanagement mit Monitoring über das Sunny Portal. Der Marktstart ist für Q2 2026 in Deutschland und vielen weiteren europäischen Märkten geplant.
Das SMA Storage XL Package ist als vollständig abgestimmtes System konzipiert und umfasst Indoor- oder Outdoor-Batterieschränke und den Sunny Tripower Storage X in den Leistungsklassen 30 kW und 50 kW. Die Plug-and-Play-Installation und die zentrale Inbetriebnahme über die WebUI reduzieren den Zeitaufwand und minimieren Fehlerquellen. Alle Systembestandteile sind optimal aufeinander abgestimmt und lassen sich zentral über das Sunny Portal überwachen und steuern.
Im Mittelpunkt stehen Energiemanagement-Funktionen wie Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung oder – mit Multi-Use – eine Kombination aus beiden. Lithium-Eisenphosphat-Zellen mit bis zu 12.000 Ladezyklen, integrierte Brandunterdrückung und Rauch- und Gasdetektion sowie eine 10-jährige System- und Batteriekapazitätsgarantie sorgen laut Hersteller für langfristige Planungssicherheit.
Darüber hinaus ist das SMA Storage XL Package durch EU-Zertifizierungen wie ISO 27001 und ETSI EN 303 645 umfassend und branchenführend gegen Cyberrisiken geschützt. In Kombination mit EU-basiertem Datenhosting und automatischen Updates sind Daten, Energieversorgung und Netzstabilität sicher.
Osnatech: Leichtbau-PV mit Modulen von Euroenergy Europe
Mit der Entwicklung zu immer leichteren und dabei leistungsstärkeren Modulen ist PV heute überall möglich – auf rund 1,2 Milliarden Quadratmetern industriellen Flachdächern allein in Deutschland, auf denkmalgeschützten Gebäuden und an anspruchsvollen Fassaden. Das Verhältnis Modulfläche zu Leistung entspricht dem von Glasmodulen, bei der Leistung pro Kilogramm gewinnen die Leichtbaumodule.
So wiegt ein 420 Watt Modul von Euronergy Europe inklusive Unterkonstruktion zum Beispiel weniger als fünf Kilo pro Quadratmeter. Seit Anfang 2025 erweitert Euronergy das Portfolio an Leichtbaulösungen von Osnatech – als Ergänzung zu den bereits seit fünf Jahren vermarkteten Sunman Leichtmodulen. "Ddank der Installation mit Spezialklebern durch erfahrene Monteure kann ein komplettes Foliendach auch schon mal in nur drei Tagen in ein Sonnenkraftwerk verwandelt werden", so Stefan Pott, OSNATECH Vertriebsverantwortlicher.
Tesvolt Tallon: Cybersicherer Großspeicher mit 5 MWh
Tesvolt hat seinen neuen Großspeicher Tallon vorgestellt. „Viele Batteriecontainer unterscheiden sich heute kaum noch voneinander und fast alle kommen aus Asien. Wir kaufen sie auch dort, suchen solide, leistungsfähige Speicher aus – und machen dann etwas anders als viele andere: Wir integrieren unsere eigene Batterieparksteuerung, die für eine deutlich höhere Sicherheit gegenüber Cyberangriffen sorgt“, erklärt Simon Schandert, CTO und Co-Founder von Tesvolt. „In diese Steuerung sind über mehrere Jahre die Erfahrungen aus vielen Batterieparkprojekten eingeflossen.“
Alle Datenverbindungen des Batterieparkreglers Tesvolt Energy Controller EZA pro L über das Internet erfolgen zum Beispiel ausschließlich über spezifische VPN-Tunnel, die Manipulationen von außen abhalten. Zusätzlich sind Datenverbindungen nach außen nur als Einbahnstraße ausgelegt und der Anlagencontroller ist durch eine spezielle Hardware vor direkten Zugriffen aus dem Internet geschützt.
„Die Europäische Kommission denkt aktuell darüber nach, Hersteller von chinesischen Wechselrichtern vom europäischen Markt auszuschließen, um kritische Infrastruktur besser vor Cyberbedrohungen zu schützen“, berichtet Schandert weiter. „Wir sehen die konkrete Gefahr durch Wechselrichter mancher Hersteller schon lange, unsere Speicher sind deshalb mit europäischen Wechselrichtern kompatibel. Der Tallon funktioniert zum Beispiel mit einem deutschen Wechselrichter von SMA und einem spanischen Wechselrichter von Power Electronics.“
Dank ihrer sehr hohen Brandschutzsicherheit dürfen Tallon-Großspeicher im Abstand von nur 10 cm zueinander aufgestellt werden. Die Batteriemodule nutzen die schwermetallfreie LFP-Technologie. Wegen seiner hohen Lebensdauer gibt Tesvolt für den Tallon eine überdurchschnittlich lange Garantie von 15 Jahren, marktüblich sind zehn Jahre Garantie.

