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Einblasdämmung: Positive Entwicklung trotz rückläufiger Modernisierungen

Mit aktuell 3,5 Mio. Quadratmetern gedämmter Fläche erreichen die Einblasdämmbetriebe in Deutschland bereits 1 Prozent der noch ungedämmten Fläche zweischaliger Wände im Wohngebäudebestand. Im Jahr 2025 wurde bei rund 25.000 Gebäuden die Luftschicht der Wände mittels Glas- und Steinwollflocken oder Polystyrolgranulat gedämmt.

Glaswollflocken aus Recyclingglas führen mit ca. 80 Prozent Marktanteil. Die erzielbare Jahres-Heizenergieeinsparung liegt bei 250 Mio. kWh oder rund 50.000 Jahrestonnen CO2-Emissionsminderung. So tragen Recyclingstoffe zur Heizenergieeinsparung bei und schaffen neue Qualität.

Amortisationszeiten von etwa drei Jahren

Die Kerndämmung ist für Hauseigentümer hochwirtschaftlich. Bei Investitionskosten unter 30 EUR/m² Außenwand ergeben sich Amortisationszeiten von etwa drei Jahren, noch abzüglich der Förderung in Höhe von 20 Prozent und vermiedener Emissionsabgaben. Über einen Zeitraum von 30 Jahren sparen alle Eigentümer der 2025 gedämmten Gebäude rund 860 Mio. EUR Heizkosten ein.

Arnold Drewer, Geschäftsführer des Fachverbandes Einblasdämmung, betont: „Wir stehen am Beginn eines Trends zu kosteneffizienten Dämmtechniken. Im Bereich der zweischaligen Außenwände sind in deutschen Wohngebäuden noch 670 Mio. m² Fläche ungedämmt, und die Nachfrage nach Kerndämmung steigt kontinuierlich. Angesichts von derzeit niedrigen Gasspeicherfüllständen ist die kurze Ausführungszeit der Einblasdämmung von meist nur einem Tag vorteilhaft – eine Erdgaseinsparung wird unmittelbar erzielt.“

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