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Sanierputz für Altbauwände: Hohlraumfrei dämmen und entfeuchten

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Modernes Einfamilienhaus mit gedämmter Gebäudehülle, Holzfensterläden und Satteldach, Vorgarten mit Natursteinbrunnen, Berge im Hintergrund.
Praxisbeispiel für die Verwendung von Haga Sanierputz.

Unebene Bruchstein- oder Fachwerkmauern erschweren die vollflächige, hohlraumfreie Verklebung starrer Dämmplatten. Bleiben Hohlräume, hinterströmt warme Raumluft die Dämmung, kondensiert an der kalten Wand und begünstigt Schimmelbildung. Der mineralische Dämm- und Entfeuchtungsputz Haga Biotherm löst dieses Problem durch seine Anschmiegsamkeit. Als kapillaraktives System vereint der Putz vier wichtige Funktionen in einem Arbeitsgang: 

  • Er gleicht den Untergrund hohlraumfrei aus,
  • optimiert den Wärmeschutz, 
  • entfeuchtet aktiv das Mauerwerk und 
  • lagert schädliche Salze dauerhaft ein. 

Mit seinem pH-Wert von 12 wirkt er stark schimmelhemmend.

Die rein mineralische Trockenmischung besteht aus Weißkalk, Weißzement als Bindemittel sowie faserfreien Leichtzuschlagstoffen. Sie ist auch zementfrei erhältlich. Die poröse Struktur, hohe Alkalität und Einstufung in die Baustoffklasse A1 machen den Putz zu einem Problemlöser für heikle Fassaden und Innenwände. Die geringe Trockenrohdichte ermöglicht Schichtstärken von bis zu 20 Zentimetern.

Leerer Raum mit Holzboden, weißen Wänden und Fenstern; das Sonnenlicht verdeutlicht den potenziellen Lichteinfall für eine energieeffiziente Gebäudetechnik.
Das Dämmen von unebenen Altbauwänden ist heikel. Hohlräume hinter der Dämmung können zu schweren Bauschäden führen. Der Dämm- und Entfeuchtungsputz schmiegt sich hohlraumfrei an die Wandoberfläche an.

Aktive Mauerentfeuchtung und Schutz vor Salzen

Ab einer Schichtstärke von sechs Zentimetern kann der diffusionsoffene Spezialputz für die Feuchteregulierung im Keller und zur Beseitigung von Salzausblühungen eingesetzt werden, da er Wasser (Wasserdampfdiffusion ca. 8 µ) und treibende Salze aufnehmen kann. Punktuell auftretende Feuchtigkeit verteilt sich über die ganze Mauerfläche und wird sukzessive an die Luft abgegeben. "Der Putz saugt sich gleichmäßig voll und trocknet gleichmäßig wieder aus", erklärt HAGA-Geschäftsführer Thomas Bühler. Gegebenenfalls ist zusätzlich eine Horizontalsperre sinnvoll.

Starke Dämmleistung schon ab drei Zentimetern Schichtstärke

Mit einer Wärmeleitzahl von nur 0,06 W/mK weist Biotherm hervorragende Dämmeigenschaften auf. "Bereits eine drei Zentimeter starke Schicht kann auf altem Mauerwerk den Wärmeverlust um circa 40 Prozent reduzieren", so Bühler.

Schwachstelle Elektroleitungen

Dank seiner niedrigen Wärmeleitzahl ist der anpassungsfähige Mörtel auch in wärmebrückenempfindlichen Bereichen – wie etwa zu verputzenden Elektroleitungen – im Vorteil. Undichtigkeiten und damit einhergehende Energieverluste lassen sich so vermeiden.

Ein Facharbeiter trägt mit einer Kelle eine weiße Putzschicht auf eine unebene Steinwand auf – ein Arbeitsschritt bei der Gebäudesanierung zur Steigerung der Energieeffizienz.
Manuelle Verarbeitung. Auf altem Mauerwerk kann bereits eine drei Zentimeter starke Schicht den Wärmeverlust um circa 40 Prozent reduzieren.
Ein Facharbeiter trägt Spritzputz mit einem Schlauch und einer Putzmaschine auf eine Innenwand auf – moderne Bautechnik für eine effiziente Wandbeschichtung im Hochbau.
Maschinelles Aufbringen des Putzes. Die geringe Trockenrohdichte ermöglicht Schichtstärken von bis zu 20 Zentimetern. Für eine gute Haftung muss vorher ein mineralischer Grundputz angeworfen werden.

Verarbeitung manuell oder maschinell

Biotherm kann per Hand und maschinell in Schichten von bis zu fünf Zentimetern pro Arbeitsgang aufgetragen werden. Für eine gute Haftung muss vorher ein mineralischer Grundputz angeworfen werden. Alle Untergründe müssen dauerhaft tragfähig, stabil, sauber, trocken und fettfrei sein. Speziell geeignet sind Bruchsteine, Stampfbeton, Riegel- und Fachwerkbauten sowie gängige Mauerwerke. Auch alte mineralische, tragfähige Putzuntergründe sind möglich.

Für die Oberflächengestaltung mit Edelputz (Hagasit) oder Sumpfkalkputz (Calkosit) steht eine Vielzahl an Farben und Strukturen bereit. Sämtliche Haga-Kalkputze lassen sich später komplett recyceln. 

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