Sanieren in Wohneigentümerschaften leicht gemacht

Gerade wenn die Aufgaben groß erscheinen, hilft eine Initialberatung. Sie zeigt, wo die größten Schwachstellen liegen, welche Maßnahmen sinnvoll kombiniert werden können und welche Förderungen verfügbar sind. So wird aus einer komplexen Aufgabe ein klarer Plan – und der Einstieg fällt leichter.
Auch ein Vortrag auf der Wohnungseigentümerversammlung durch eine neutrale Person außerhalb der Gruppe kann hilfreich sein.
Gebäudehülle vor Heizungsanlage
Balkonkraftwerke, im Fachjargon Stecker-Solargeräte genannt, dürfen jetzt offiziell an eine normale Haushaltssteckdose mit Schukostecker angeschlossen werden, wenn
- der Stecker über Schutzumhüllungen an den Kontakten oder
- einen Trennschalter oder
- der Wechselrichter über entsprechende Schutzvorrichtungen
verfügt. Der bisher geforderte spezielle Energiesteckvorrichtungsstecker („Wieland-Stecker“) bleibt weiterhin zulässig. Damit entfällt die bisherige Unsicherheit, ob der Schuko-Anschluss erlaubt ist. Nicht zulässig ist allerdings der Anschluss über Mehrfachsteckdosen. Aus diesem Grund müssen die Anschlussleitungen von Steckersolargeräten mindestens fünf Meter lang sein.
Fenster und Türen
Kleine Schwachstellen mit großer Wirkung: Undichte Fenster und Türen verursachen bis zu 20 Prozent Wärmeverlust. Ein Tausch von Fenster und Türen kann als Einzelmaßnahme vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert werden.
Außenwände
Geld sparen und das Klima schützen: Die Fassaden verursachen bis zu 30 Prozent Wärmeverlust. Eine Dämmung lohnt sich und kann als Einzelmaßnahme vom BAFA gefördert werden.
Erneuerbare Energien mitdenken
Auch Solarthermie, Photovoltaik und Batteriespeicher können Teil des Sanierungskonzepts sein. Selbst erzeugter Strom ist oft günstiger als Netzstrom und steigert die Unabhängigkeit von Preisen der Stromanbieter.
Förderung nutzen
Für nahezu jede Maßnahme gibt es Förderungen oder Zuschüsse. Die größte Herausforderung bleibt jedoch die energetische Sanierung Schritt für Schritt zu planen und gemeinsam umzusetzen. Unabhängige Beratung unterstützt WEG bei der Planung und Umsetzung – von der Dämmung bis zur Haustechnik.

