Energetische Sanierung: Historische Mühle im Mittelrheintal wird zum KfW-40-Haus

Die energetische Sanierung von Gebäuden ist in Deutschland eine der dringlichsten Aufgaben. Dass diese auch in wirklich altem Bestand gelingen kann, zeigt ein Beispiel von Schütz Energy Systems: Das Unternehmen hat dazu beigetragen, eine kleine Mühle im Mittelrheintal bei Boppard nachhaltig und energetisch effizient zu einem KfW-40-Haus zu sanieren. Als Teil dieses Projekts lieferte Schütz neben einer klassischen Fußbodenheizung auch spezielle Wandheizungsmodule.
Welche Wärmeverteilung passt zur Wärmepumpe?
Vor etwa anderthalb Jahren begann der Umbau der historischen Mühle. Anfangs hatte das Gebäude weder einen Strom- noch einen Wasseranschluss. Die zwei außerhalb der Ortschaft gelegenen Gebäude, eingebettet in ein Waldstück, sollten als Wohnhäuser genutzt werden – und den KfW-40-Standard erreichen. Im Zuge der energetischen Sanierung fiel die Wahl des Wärmeerzeugers auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Diese lässt sich optimal mit Flächenheizsystemen zu einem energiesparenden Gesamtsystem kombinieren.
Im Wohnhaus wurden vorkonfektionierte Wandheizungsmodule installiert – das Heizrohr ist mit Wärmeleitmodulen direkt auf der Gipsfaserplatte befestigt. So konnte die Montage vor Ort schnell und sauber umgesetzt werden. Die Dämmung erfolgt bei diesem System bauseits. Vor Ort wurden die Wandmodule an die bestehende Trockenbaukonstruktion montiert und die Rohre über Presskupplungen verbunden.
Wie diese Mühle stellen auch zahlreiche andere Bestandsgebäude besondere Anforderungen an Sanierungen. Eine Flächenheizung kann eine gute Option sein, wenn sich im Raum keine Heizkörper befinden sollen. Die Installation in Boden, Decke oder Wand ermöglicht eine flexible Raumgestaltung. Aufgrund ihrer sanften Strahlungswärme sorgt die Flächenheizung für hohen thermischen Komfort.
Darüber hinaus integrierte Schütz im Erdgeschoss mithilfe des Tacker-Systems eine klassische Fußbodenheizung. „Das Ergebnis ist ein energetisch anspruchsvolles Vorzeigeprojekt, das historischen Charakter bewahrt und gleichzeitig hohe Effizienzstandards erfüllt", so Geschäftsführer Christian Schlosser.

