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Armacell nimmt Photovoltaikanlage in Münster in Betrieb

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Das Unternehmen Armacell hat am 24. April 2026 gemeinsam mit dem Projektentwickler LORENZ eine neue Photovoltaikanlage am Standort Münster offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage versorgt die Produktion vor Ort mit Strom. In Nordrhein-Westfalen gehört sie zu den größten innerstädtischen Freiflächen-Photovoltaiklösungen für den gewerblichen Eigenverbrauch.

Anlage versorgt die Produktion vor Ort

Auf rund 4.100 Quadratmetern installierten die Projektpartner 2.271 Solarmodule. Die Anlage erreicht eine Gesamtleistung von knapp einem Megawatt. Pro Jahr erzeugt sie rund 950.000 Kilowattstunden Strom.

Mit der Inbetriebnahme setzt Armacell die Photovoltaikanlage im laufenden Betrieb ein. Das Unternehmen nutzt die erzeugte Energie zu 100 Prozent in der Produktion am Standort Münster und verknüpft die Energieerzeugung mit dem Bedarf der eigenen Produktion. Dadurch sinken die CO₂-Emissionen um rund 327 Tonnen pro Jahr. 

„Als führender Anbieter technischer Dämmstoffe, die weltweit Ressourcen schonen und die Energieeffizienz steigern, besitzt Nachhaltigkeit für uns höchste Priorität. Ein zentraler Hebel ist dabei die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz in unserer eigenen Produktion. Mit der neuen Photovoltaikanlage am Standort Münster setzen wir genau hier an und machen einen weiteren konsequenten Schritt in Richtung klimafreundlicher Fertigung“, erklärt Daniel Hötger, General Manager Operations EMEA bei Armacell.

Fachpublikum in grünen Warnwesten diskutiert im Freien an rotem Stehpult vor PV-Anlage, Fokus auf Gebäudetechnik und erneuerbare Energien.

Startschuss für die Photovoltaikanlage am Armacell-Standort Münster (v. l. n. r., vordere Reihe): Thomas Ulms (LORENZ³), Malte Witt (Armacell), Michael Höbing (LORENZ³), Martin Koch (ENKL), Daniel Hötger (Armacell) und Martin Kannegiesser (Armacell). Hintere Reihe: Tim Snoek (LORENZ³), Dieter Gwiasda (Armacell), Dominik Wilhelm (Wirtschaftsförderung Münster), Manfred Vogt (Armacell) und Carsten Peters (Bündnis 90/Die Grünen). 

Projekt erschließt eine Industriefläche

LORENZ entwickelte das Projekt und ENKL setzte dieses als Technikpartner mit um. Die Projektpartner nutzten dafür eine ungenutzte Industriefläche, ohne zusätzliche Flächen in Anspruch zu nehmen. 

Michael Höbing, COO von LORENZ erklärt: „Das Projekt unterstreicht das große, häufig ungenutzte Potenzial industrieller Flächen. Energie genau dort zu erzeugen, wo sie verbraucht wird, ist ein zentraler Ansatz für eine effiziente und nachhaltige Energiewende in urbanen und industriellen Räumen. Dieses Projekt verbindet langfristig planbare Energie mit Wirtschaftlichkeit und maximaler Autarkie.“

Das Projekt zeigt: Es gibt konkrete Weg für die dezentrale Energieerzeugung auf bestehenden Industriearealen. Die Fläche liefert Strom an dem Ort, an dem Armacell ihn verbraucht. Das verkürzt die Verbindung zwischen Erzeugung und Nutzung auf einen Standort.

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