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Sanierung im Altbau: Fußbodenheizung trotz nur 6 cm Aufbauhöhe

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Es überrascht nicht, dass die Räume des um 1924 errichteten Zweifamilienhauses im niederbayerischen Viechtach heutigen Ansprüchen an Wohnkomfort nicht mehr gerecht wurden. Im Rahmen der weitgehenden Kernsanierung nutzten die Eigentümer Maria und Johann Stasny daher die Gelegenheit, Leitungen zu erneuern und die Raumaufteilung zu ändern. So wurde die Küche mit einem Essbereich neu gestaltet und zum Wohnzimmer hin geöffnet.

Bei der Sanierung der Erdgeschosswohnung stand ein typisches Problem im Fokus: Der vorhandene Bodenaufbau war marode, gleichzeitig ließ die geringe Aufbauhöhe kaum Spielraum für eine moderne Flächenheizung.

Trotzdem wurde auf rund 35 m² im Wohn- und Essbereich eine Fußbodenheizung realisiert – kombiniert mit Niedertemperatur-Heizkörpern in den übrigen Räumen.

Die Herausforderung: wenig Höhe, unebener Bestand

Im Zuge der Kernsanierung wurde der komplette Boden bis auf den Rohbeton zurückgebaut. Zusätzlich mussten Unebenheiten und Höhendifferenzen ausgeglichen werden – eine typische Situation im Altbau. Die gesamte Bodenkonstruktion wurde durch einen schwimmenden Bodenaufbau mit Trittschall- und Wärmedämmung ersetzt. Die größte Herausforderung stellte schließlich die begrenzte Aufbauhöhe von 5,5 bis 6,5 cm dar.

Die zentrale Frage: Wie lässt sich eine Fußbodenheizung integrieren, ohne die vorhandene Aufbauhöhe zu sprengen?

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