Wie Sie eine Umwälzpumpe im Bestand richtig auslegen

Ausgetauscht werden alte Pumpen gegen neue, hocheffiziente Pumpen, die oft bereits eine eigene Regelung mitbringen. Aber was hilft die ganze Hightech, wenn keiner da ist, der diese auch richtig auswählt und abschließend einstellt? Zugegeben, das ist in einem Bestandsgebäude auch nicht immer so ganz einfach. Ein paar Tipps und Tricks helfen jedoch dabei, diese Hürde zu nehmen.
Auf welche Faktoren kommt es bei der Auslegung an?
Der Austausch der alten Pumpe erfolgt oft erst dann, wenn diese einen Defekt aufweist. Das neue Pümpchen wird dann gerne stumpf zwischen die Anschlüsse geschoben und eingedichtet. Bitte kontrollieren Sie aber zumindest, ob ein entsprechender Schlammabscheider dieses neue Pümpchen schützt. Diese Hocheffizienzpumpe ist nämlich deutlich empfindlicher als der robuste Vorgänger. Aber es gilt eben auch die Pumpe entsprechend korrekt auszuwählen.
Eine Umwälzpumpe kann nur zwei Sachen, nämlich Druck und Volumenstrom. Beides hängt natürlich zwingend voneinander ab. Das bedeutet, dass man durch ein Rohrnetz bei geringem Pumpendruck nur einen geringen Volumenstrom schieben kann. Erhöht man den Druck, so erhöht sich auch der Volumenstrom.
Eine Pumpe aus dem Regal des Herstellers zu nehmen, bedeutet aber nicht unbedingt, dass diese genau und exakt zu dem Heizsystem passt, in das diese dann eingebaut wird. Die Grundeinstellung, also der Lieferzustand, kann zu geringe oder zu große Einstellwerte aufweisen.

