Confida 10 koordiniert Wärmepumpen in Kaskade
Mit dem wachsenden Stellenwert regenerativer Wärmeerzeuger rücken Luft-Wasser-Wärmepumpen auch in MFH in den Fokus: Klassische Großwärmepumpen stoßen mancherorts wegen akustischer und technischer Einschränkungen an Grenzen. Dort setzt Remeha auf die Kaskadierung mehrerer kleinerer Einheiten.
Confida 10 regelt drei Außeneinheiten
Eine Confida 10 steuert bis zu drei Außeneinheiten Confida MB 400. Damit sind Leistungen von bis zu 40 Kilowatt möglich.
Zusätzlich steuert die Regelung einen Spitzenlastkessel oder bis zu zwei Heizstäbe. In monovalenter Betriebsart lässt sich damit die Wärmeversorgung von Mehrfamilienhäusern mit circa 6 Wohneinheiten sicherstellen. Im Hybrid-System können bis zu 12 Wohneinheiten versorgt werden.
Kaskaden nutzen kleinere Geräte
In der Gas-Brennwerttechnik hat sich die Kaskadierung bereits etabliert. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen gewinnt sie nun an Bedeutung.
Der Hauptgrund liegt in der Regelung der Geräte. Einzelgeräte wie die Remeha Confida MB 400 mit einer Leistung von bis zu 14 Kilowatt lassen sich modulieren und integrieren. Größere Geräte sind oft mit einer nicht modulierenden Ein/Aus-Regelung ausgestattet. Das kann die Teillastfähigkeit und die Effizienz negativ beeinflussen.
Luftvolumenstrom begrenzt Großgeräte
Ein weiterer Aspekt ist der Luftvolumenstrom: Eine Remeha Confida MB 440 mit 12 Kilowatt benötigt etwa 4.500 Kubikmeter pro Stunde. Bei 50 Kilowatt steigt dieser Wert auf mehr als 20.000 Kubikmeter pro Stunde.
Was sich mit einem Einzelgerät in der Praxis schwer umsetzen lässt, lässt sich im Kaskadensystem flexibel und skalierbar auslegen. Die Kaskadenlösung erleichtert außerdem das Einhalten von Sicherheitsabständen und sichert den Betrieb durch Redundanz besser ab.


