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DENEFF: Vier Hebel für effektivere Gebäudesanierung

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Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF) hat ein White Paper vorgelegt, das vier Hebel beschreibt, um die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zu stärken. Die energetische Gebäudemodernisierung stellt eine bedeutende Investitionsaufgabe dar. Sie trägt 2,5 Prozent zum deutschen Bruttoinlandsprodukt bei und sichert 600.000 Arbeitsplätze. Zudem reduziert sie die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten, senkt Kostenrisiken und stärkt die regionale Wertschöpfung.

Henning Ellermann, Geschäftsführender Vorstand der DENEFF, betont, dass eine attraktive und verlässliche Förderung Investitionen in die energetische Modernisierung erleichtert. Durch ein unterstützendes Umfeld können weitere Eigentümer ihre Vorhaben umsetzen. Das Ziel ist, aus jedem Förder-Euro mehr zu machen, ohne Bevormundung oder hohe Zusatzkosten. Das Beseitigen bestehender Hürden erhöht die Anreizwirkung der Förderung.

Verlässliche Orientierung schaffen

Eigentümer benötigen einen robusten Fahrplan für ihre Gebäude und die Förderung. Die Politik sollte zukunftssichere, freiwillige Zielstandards positiv vermitteln und Planungssicherheit gewährleisten. Dazu gehören verlässlich verfügbare Fördermittel im Klima- und Transformationsfonds sowie eine verbindliche Verlängerung der BEG-Förderrichtlinie bis mindestens 2035. Die Kommunikation des „Nullemissionsgebäudestandards“ als freiwilliges Ziel soll dazu beitragen, anstehende Instandhaltungsmaßnahmen effektiver für energetische Verbesserungen zu nutzen.

Regionale Unterstützung ausbauen

Die Unterstützung vor Ort muss verstärkt werden, da kommunale Wärmepläne, Gesetzesänderungen und Förderanpassungen den Beratungsbedarf erhöhen. Ein Bund-Länderpakt soll zusätzliche regionale Anlaufstellen schaffen, die Eigentümer bei Entscheidungen und der Umsetzung begleiten. Das KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ sollte bedarfsgerecht reaktiviert werden. Die laufende Baugesetzbuch-Novelle soll Sanierungshürden abbauen und die leichtere Ausweisung energetischer Sanierungsgebiete auf Basis kommunaler Wärmepläne ermöglichen.

Finanzinstitute gezielt einbinden

Die Vertriebsstärke von Banken, Sparkassen und Bausparkassen kann gezielter genutzt werden, da sie Hausbesitzer bei Investitionsentscheidungen beraten. Günstige KfW-Refinanzierungen könnten es Finanzierern ermöglichen, eigene „Energiespardarlehen“ für energetische Einzelmaßnahmen zu attraktiven, festgelegten Konditionen anzubieten und diese im Markt zu platzieren.

Rolle der Energiedienstleister stärken

Energiedienstleister können Modernisierungen erleichtern, insbesondere wenn Eigentümern Zeit, Fachwissen oder Personal fehlen. Sie können das Gesamtpaket von der Planung bis zum Betrieb übernehmen. Dafür benötigen sie einen gleichberechtigten Förderzugang. Auch die öffentliche Hand sollte ihre Angebote stärker nutzen, um die Modernisierung ihrer eigenen Gebäude zu beschleunigen.

Das White Paper mit den konkreten Ideen ist hier verfügbar.

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