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Umstellung der Strompreistaktung: Die Energiebranche tickt in Viertelstunden

Joachim Berner

Herr Walther, freuen Sie sich über diese Umstellung oder bedeutet das vor allem einen administrativen Mehraufwand für Ihr Unternehmen?

Ralf Walther: Da pochen in meiner Brust zwei Herzen. Als Energiemarktexperte muss ich sagen, dass es genau der richtige Schritt ist. Denn die Energiebranche tickt in Viertelstunden. Dadurch, dass man jetzt den Day-Ahead-Handel umstellt, läuft alles im gleichen Takt.

Der Intraday-Handel funktioniert ja bereits schon immer in Viertelstunden. Vor der Umstellung mussten wir die viertelstündlichen Fahrpläne auf zwei Auktionen beschaffen. Das bedeutete für uns einen Mehraufwand, was die Vermarktung angeht, und barg ein gewisses Preisrisiko. Auf der anderen Seite schmerzt mein IT-Herz ein bisschen, weil die Umstellung, auf die wir uns bereits vorbereitet haben, durchaus einigen technischen Aufwand nach sich gezogen hat.

Schauen wir auf die Verbraucherinnen und Verbraucher. Wie viel bringt ihnen die Umstellung bei den dynamischen Tarifen?

Ein dynamischer Tarif macht für die Verbraucher:innen am meisten Sinn, die über verschiebbare Lasten verfügen, zum Beispiel ein E-Auto, eine Wärmepumpe oder einen Heimspeicher. Sie kennen im Voraus die günstigen Stunden und können ihre Lasten auf diese Zeitspanne schieben. Sie zahlen dann nachweislich deutlich weniger für ihren Strom als diejenigen, die keine verschiebbaren Lasten haben. Der Benefit hängt aber vom individuellen Verbrauchsverhalten ab.

Und mit den Viertelstundentakten lässt sich das genauer steuern?

Ja, insbesondere wenn Sie berücksichtigen, dass auch die zeitvariablen Netzentgelte, die jetzt eingeführt worden sind, ebenfalls viertelstundenscharf sind. Wenn die Kund:innen ihren Verbrauch dann über ein Heimenergiemanagementsystem automatisiert steuern können, dann haben sie noch nicht einmal Komforteinbußen. Das macht den eigentlichen Charme von Speichern aus: Mit ihnen haben die Verbraucher:innen null Komma null Einbußen, aber reduzierte Kosten. Die wesentliche Herausforderung bei einem Heimenergiemanagementsystem ist die Konnektivität. Denn Sie benutzen zuhause ja nicht unbedingt nur Geräte einer einzigen Marke. Deshalb arbeiten wir seit Neuestem mit dem Energy-IoT-Pionier Kiwigrid zusammen.

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