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Jetzt die Heizung fit für den Winter machen

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Viele Menschen putzen im Frühjahr die Fenster und bringen den Garten auf Vordermann – die Heizung bleibt hingegen oft unbeachtet, bis die Temperaturen fallen. Erst dann fallen Probleme auf. Wer die Heizungsanlage vor Beginn der Heizsaison überprüfen lässt, kann Energie sparen, den Wohnkomfort verbessern und unangenehmen Ausfällen im Winter vorbeugen.

„Viele Haushalte verschenken jedes Jahr Energie, weil die Heizung nicht optimal eingestellt ist oder die notwendigen Wartungen ausbleiben. Wer jetzt handelt, startet effizient in die Heizsaison und kann Energiekosten sparen“, erklärt Birgit Holfert, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Dabei reichen oft einfache Handgriffe aus, um Energieverbrauch und Heizkosten zu senken und gleichzeitig für angenehme Temperaturen in den eigenen vier Wänden zu sorgen.

  • Heizkörper reinigen und freihalten: Vor Beginn der Heizsaison lohnt sich ein Blick auf die Heizkörper. Staub auf den Oberflächen und zwischen den Lamellen kann die Wärmeabgabe beeinträchtigen. Darüber hinaus sollten Heizkörper nicht durch Möbel, Vorhänge oder Verkleidungen verdeckt werden. „Bei der Einrichtung denken viele Menschen nicht an die Heizung. Damit sich die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt, sollten Heizkörper aber möglichst frei bleiben“, sagt Helferts. 
  • Auch Thermostatventile verdienen Aufmerksamkeit. Klemmen sie oder reagieren nicht richtig, können einzelne Räume überheizt oder nicht ausreichend warm werden.
  • Heizkörper entlüften: Gluckernde Geräusche oder Heizkörper, die nur im unteren Bereich warm werden, deuten auf Luft im System hin. Durch das Entlüften lässt sich die Wärmeverteilung verbessern und die Heizungsanlage arbeitet effizienter.
  • Heizungsanlage richtig einstellen: Die Heizungsanlage selbst bietet ebenfalls oft Einsparpotenzial. Eigentümerinnen und Eigentümer sollten prüfen lassen, ob die Anlage korrekt eingestellt ist und Wartungsarbeiten anstehen. Besonders die Heizkurve und die programmierten Heizzeiten beeinflussen, wie effizient eine Heizung arbeitet. Häufig laufen Anlagen länger oder mit höheren Temperaturen als erforderlich.
  • Alte Heizungspumpen austauschen: Ältere Umwälzpumpen zählen zu den größten Stromverbrauchern im Heizsystem. Moderne Hocheffizienzpumpen benötigen deutlich weniger Strom und passen ihre Leistung automatisch an den tatsächlichen Bedarf an. Ein Austausch kann deshalb Energie sparen und die Betriebskosten spürbar senken.
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