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Hydraulischer Abgleich im Bestand mit dezentraler Lösung

Mark Hallabrin
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Ein fehlender hydraulischer Abgleich gehört zu den größten Effizienzbremsen im ­Gebäudebestand. Ein dezentrales System mittels Volumenstrommessung verspricht eine schnelle Einregulierung ohne aufwendige Rohrnetzberechnung. Mark Hallabrin, Hersteller und Geschäftsführer von MaHa Marketing und Handel, klärt die für SHK-Fachbetriebe ­entscheidende Frage, inwiefern es sich hierbei um eine echte ­Arbeitserleichterung handelt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ein hydraulischer Abgleich mit dezentraler Lösung erfolgt direkt am einzelnen Heizkörper durch kontinuierliche Volumenstrommessung. Dadurch wird jede Heizfläche mit der benötigten Wassermenge versorgt, was eine gleichmäßige Wärmeverteilung und weniger Fließgeräusche ermöglicht.
Hydra misst den Volumenstrom mittels einer kleinen Turbine im Ventil, deren Drehgeschwindigkeit durch einen Hall-Sensor erfasst wird. Die Messdaten werden elektronisch verarbeitet und ermöglichen eine präzise Einstellung des Volumenstroms am Heizkörper.
Das System ermöglicht eine schnelle Einregulierung ohne aufwendige Rohrnetzberechnung, spart Zeit bei der Installation und Einstellung und kann auch bei fehlenden Planungsunterlagen eingesetzt werden. Die Messung und Dokumentation erfolgen direkt am Heizkörper.
Die zugehörige App berechnet den erforderlichen Volumenstrom anhand Gebäudedaten und spezifischen Heizlasten aus Wärmeschutzverordnungen. Der Installateur kann den Sollwert mit dem gemessenen Ist-Wert vergleichen und die Einstellungen direkt vornehmen.
Maßnahmen mit Hydra können im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude mit einem BAFA-Zuschuss von 15 % oder im Rahmen einer Heizungserneuerung mit einem KfW-Fördersatz von 20 % gefördert werden. Die tatsächliche Förderfähigkeit richtet sich nach den aktuellen Richtlinien.
Nein, das System dient als Mess- und Dokumentationswerkzeug für den hydraulischen Abgleich und ersetzt nicht die normgerechte Auslegung nach DIN EN 12831, sofern diese vorgeschrieben ist. Vorliegende Heizlastdaten können jedoch in das System übernommen werden.

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