Direkt zum Inhalt
Anzeige
Anzeige
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder
Print this page

Heizwasseraufbereitung im Praxiseinsatz: 20 m³-Heizungsanlage erfolgreich saniert

Symbol um den Artikel auf die Merkliste zu setzen

Die Qualität des Heizungswassers hat einen großen Einfluss auf die Betriebssicherheit und Effizienz moderner Heizungsanlagen. Wie groß der Einfluss einer professionellen Heizwasseraufbereitung insbesondere bei Bestandsanlagen ist, zeigt ein aktuelles Praxisprojekt von HEATpower24 und UWS. Im Rahmen eines Messeprojekts wurde eine bestehende Heizungsanlage mit einem Volumen von 20 m³ umfassend gereinigt und gemäß VDI 2035 aufbereitet.

Verschlammung und Ablagerungen beeinträchtigten den Anlagenbetrieb

Die Heizungsanlage war bereits in der Vergangenheit mit chemischen Produkten behandelt worden. Dennoch zeigten sich im Betrieb deutliche Anzeichen von Verschlammung und Ablagerungen. Solche Rückstände können die Wärmeübertragung verschlechtern, Korrosionsprozesse fördern und langfristig die Lebensdauer wichtiger Anlagenkomponenten beeinträchtigen.

Vor diesem Hintergrund wurde eine systematische Aufbereitung der Anlage durchgeführt, um die Wasserqualität wiederherzustellen und die Voraussetzungen für einen dauerhaft sicheren Betrieb zu schaffen.

Technikraum einer Gebäudetechnik-Anlage mit groß dimensionierten Pufferspeichern, Rohrleitungen, Armaturen und Steuerungstechnik auf gelbem Boden.
Schritt 1: Chemische Reinigung.

Reinigung in mehreren Schritten

Zu Beginn wurde die gesamte Heizungsanlage gespült, um vorhandene Chemikalien sowie lose Verunreinigungen kontrolliert aus dem System zu entfernen.

Anschließend kam ein speziell für stark verschlammte Heizungsanlagen entwickelter Systemreiniger zum Einsatz. Durch die gezielte chemische Reinigung konnten Magnetitschlämme, Ablagerungen und weitere Betriebsrückstände gelöst und anschließend ausgespült werden.

Detailaufnahme: Eine Hand mit Schutzhandschuh hält einen ölverschmierten Maschinenhebel neben einer geöffneten Schmierstoffkartusche.
Schritt 2: Magnetitentfernung.

Nach erfolgreicher Reinigung erfolgte die eigentliche Heizwasseraufbereitung mit Aufbereitungsgeräten von UWS. Dabei wurde das Anlagenwasser auf die erforderlichen Qualitätsparameter eingestellt und entsprechend den Anforderungen der VDI 2035 behandelt.

Nachhaltiger Schutz für die Heizungsanlage

Durch die normgerechte Aufbereitung konnten Korrosionsrisiken minimiert, Steinbildung vermieden und die Grundlage für einen störungsfreien und energieeffizienten Betrieb geschaffen werden. Die Anlage befindet sich heute wieder in einem betriebs- und normkonformen Zustand und ist langfristig gegen erneute Verschlammung und Korrosionsschäden geschützt.

Schritt 3: Wasseraufbereitung.

Praxisbeispiel für den Werterhalt von Bestandsanlagen

„Dieses Projekt zeigt, dass die professionelle Heizwasseraufbereitung weit mehr ist als eine reine Wartungsmaßnahme. Gerade bei Bestandsanlagen ist sie ein wichtiger Baustein für Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Werterhalt. Durch die Kombination aus systematischer Reinigung und normgerechter Wasseraufbereitung konnten wir die geforderte Wasserqualität nachhaltig sicherstellen“, erklärt Marvin Landwehr, Produktmanager bei UWS Technologie GmbH.

Das Praxisbeispiel verdeutlicht, dass eine fachgerechte Wasserbehandlung einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Funktionsfähigkeit moderner Heizungsanlagen leistet. Insbesondere bei größeren Anlagenvolumina zahlt sich eine strukturierte Vorgehensweise aus, um Effizienzverluste, Störungen und Folgekosten zu vermeiden.

Empfehlungen der Redaktion

Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder