Direkt zum Inhalt
Anzeige
Anzeige
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder
Print this page

Richtig Feuer machen im Scheitholz-Kaminofen: Eine Anleitung

Dittmar Koop
Inhalt

Zurecht nimmt das Betreiberverhalten von Ofenbesitzern beim Thema Effizienz und Emissionen einen großen Raum ein. Zwar können die Steuerungs-/Regelungs- und die Sensortechnik hochklassiger Öfen Fehler in der Bedienung zu einem gewissen Grad ausbügeln. Dennoch bleibt es dabei, dass die Handhabung nach wie vor entscheidend ist. Wie bediene ich also meinen Scheitholzkaminofen richtig?

Als Betreiber eines Kaminofens reicht es nicht, davon auszugehen, dass mit den Werkseinstellungen und Betriebsangaben des Ofens alles geregelt ist. Diese können nicht alle Konstellationen abdecken, die es in der Betreiberpraxis gibt. Scheitholz kann, anders als Holzpellets, z. B. in der verwendeten Holzart, dem Trocknungsgrad und auch in der Größe der Scheite variieren. Davon hängt dann z. B. die Luftzufuhr ab. Man muss eben die eigene, optimale Konstellation für sich herausfinden. Dafür gibt es ein methodisches Vorgehen, das im Grunde genommen für alle Heiz-Situationen gleich ist, aber individuelles Feintuning erfordert.

Die Luft- bzw. Sauerstoffzufuhr

Zu diesen individuellen Stellschrauben zählt die Luft- bzw. Sauerstoffzufuhr. Wird zuviel Sauerstoff in den Brennraum eingeleitet, verbrennt das Holz zu schnell und der Ofen wird ggf. zu heiß. Bei zu wenig Sauerstoff ist die Verbrennung unvollständig. Das Feuer „qualmt“ dann schwarz. Die „Kunst“ ist also, eine Verbrennungstemperatur zu erreichen und zu halten, bei der das Holz möglichst sauber, gleichmäßig ruhig und nicht zu schnell verbrennt. Um eine Vorstellung von den Temperaturverhältnissen im Ofen zu bekommen, mag ein Überblick helfen.

Brennvorgang in vier Phasen

Man kann den Brennvorgang in vier Phasen aufteilen: Die Trocknungsphase, die Entgasungsphase, den Verbrennungshöhepunkt und zum Schluss die Ausbrandphase. Beim Verbrennungshöhepunkt werden Temperaturen von bis zu 1.100 °C erreicht. Die anfängliche Trocknungsphase (Holztrockung und -erwärmung) liegt bei 200 °C und die Temperatur steigert sich dann kontinuierlich, bis sie nach dem Verbrennungshöhepunkt wieder abfällt.

Luftzufuhr im Ofen: Primär- und Sekundärluft

Bei der Luftzufuhr in einen Ofen wird zwischen der Primär- und der Sekundärluft unterschieden. Die Primärluft strömt von unten zum Feuer, die Sekundärluft strömt von oben auf das Feuer und hält es in Gang. Die Primärluftzufuhr hat die Funktion, das Feuer zu entfachen. Das heißt aber auch, dass sie wieder geschlossen werden muss, sobald das Holz brennt. 

Eine weitere „Stellgröße“ im Betrieb des Kaminofens kann eine Drosselklappe im Ofenrohr sein. Über sie lässt sich der Querschnitt des Ofenrohrs verringern. Dadurch wird die Verbrennung verlangsamt, die Wärme verbleibt länger. Wichtig: Man sollte Drosselklappen aufgrund der möglichen hohen Temperaturen nur mit Schutzhandschuhen bedienen.

Jetzt Artikel freischalten

haustec Plus - 12 Monate

18 % sparen!

  • Aktion: 2 Monate für nur 1 € testen
  • Nach 1 Jahr monatlich kündbar
  • Zugriff auf alle haustec.de Plus Artikel
  • 20 % Rabatt auf Veranstaltungen und mehr...

Jetzt für 1 € testen

Danach: 3,25 €/Woche (14,08 €/Monat)

haustec Plus Flex

Flexibel sein

  • Aktion: 2 Monate für nur 1 € testen
  • Jederzeit monatlich kündbar
  • Zugriff auf alle haustec.de Plus Artikel
  • 20 % Rabatt auf Veranstaltungen und mehr...

Jetzt für 1 € testen

Danach: 3,99 €/Woche (17,29 €/Monat)

Sie sind schon Abonnent bei haustec.de?
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder