Pfusch am Bau: Blick in die Keller des Grauens
Immer wieder sieht man Ausdehnungsgefäße für Trinkwasser in dieser Weise angeschlossen. Die Mutter des Gedankenspielchens ist wohl, dass das Wasser dann ja freiwillig diese Schleife durchströmt. Aber das klappt so nicht! Es ist daher wohl eher die Mutter aller Legionellen in diesem Haus. Vielen Dank an I. Scifo.
Also dass man ein Sicherheitsventil in der Kaltwasserzuleitung zum Warmwasserspeicher einbauen muss ist eh klar. Ungünstigerweise war nur ein DN20-SV im Lager. Das passt ja wie angegossen auf die DN25-Zuleitung! Die dicken Pfeile für die Fließrichtung sind dann aber eher so wohlmeinende Ratschläge: Alles kann, nichts muss...
Das Multi-MAG: Dieses Membranausdehnungsgefäß ist laut Kennzeichnung geeignet für Heizungs-, Solar- und Kühlanlagen. Anscheinend wurde dem Installateur so schwindelig wegen dieser ausgefuchsten Technik, dass er es auch noch als tauglich für eine Trinkwasserinstallation erkannt hat. Vielen Dank, I. Scifo.
Kleines Aha-Erlebnis zum Schluss:
Gunter Karl schickte uns diese Vorher-Nachher-Bilder – herzlichen Dank!
"Nach 14 Stunden Einbau eines neuen Zählerschrankes und dem Neuanschluß aller vorhandenen Kabel gab es einen „toten“ Stromkreis im Obergeschoß. Nur der verlegende Handwerker weiß, ob und wo der angeschlossen wurde.
Nach solchen Fotos weiß ich nun, warum Häuser mit Photovoltaikanlage nur ein halb so großes Brandrisiko wie ohne haben: Wir bereiten solchen Schrott auf und hinterlassen Installationen auf dem Stand der Technik!"
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