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Heizungssanierung unterm Dach: Platzsparende Hybridlösung mit Wärmepumpe und Gas-Brennwertgerät

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Eine außen installierte Luft-Wasser-Wärmepumpe an einem Klinkerwohnhaus mit rotem Dach veranschaulicht die Integration moderner Heiztechnik in ein Bestandsgebäude.
Die Wärmepumpen-Außeneinheit BLW Mono 6.1 von Brötje lässt sich optisch komplett abgeschirmt aufstellen.

Seit 1992 lebt die Baufamilie in dem Haus, das ursprünglich als landwirtschaftliches Nebengebäude diente. Beide Eheleute sind Bauingenieure und treffen Entscheidungen kompetent nach umfassender Recherche. Das Gebäude hat rund 200 m² Wohnfläche. Da kein Keller existiert, befindet sich die Heizung im Kniestock unter der Dachschräge. Den Anstoß zur Erneuerung gibt der verschlissene alte Gas-Brennwertkessel. Eine rein fossile Lösung kommt für die Eigentümer nicht mehr infrage. Ein reiner Wärmepumpenbetrieb erfordert jedoch einen Heizkörpertausch im Obergeschoss. So reift der Plan, Bewährtes mit Neuem zu verbinden.

Ein Fachmann begutachtet einen engen Technikraum mit weiß gestrichenen Wänden und Dachschräge – ein typischer Einsatzbereich für Gebäudetechniklösungen.
Der beengte Haustechnikraum im Dachgeschoss bietet kaum Manövriermöglichkeiten für Menschen oder Geräte.

Hybridsystem reduziert Aufwand und Emissionen

Mit der Entscheidung für eine Hybridlösung kam die Schnittstelle Kit 65 ins Spiel. Das nur 17,5 cm tiefe Modul sitzt hinter dem neuen wandhängenden Gasbrennwertkessel WGB 14.1. Es bindet die Wärmepumpe hydraulisch sowie regelungstechnisch ein und erfüllt die gesetzliche 65-Prozent-Vorgabe für regenerative Energien. Der hochwertige Edelstahl-Warmwasserspeicher bleibt erhalten, da er weitere Jahrzehnte überdauern dürfte und ein neuer Speicher kaum in den Raum passt.

Rote Heizkesselanlage mit Feuerlöscher, offenen Rohrleitungen und weißem Steuerungsmodul in einem Technikraum – eine typische gebäudetechnische Anlage.
: Der hochwertige 230-l-Edelstahlspeicher von 1992 kann weiter genutzt werden.
Ein Fachhandwerker installiert einen Heizkessel in einem kompakten, abgeschrägten Technikraum – mit Schwerpunkt auf moderner Gebäudetechnik und Energieeffizienz.
Die Hybridheizung mit BRÖTJE Brennwertkessel WGB 14.1 und dahinter gesetzter Wärmepumpen-Schnittstelle Kit 65 fand trotz sehr beengter Räumlichkeiten unterm Dach im Kniestock Platz.

Als Luft-Wasser-Wärmepumpe dient die Brötje BLW Mono 6.1 mit dem natürlichen Kältemittel R290. Die Wärmepumpe deckt Lasten bei niedrigen Vorlauftemperaturen ab, während das Gasgerät bei Spitzen unterstützt. Das Kit 65 regelt das Zusammenspiel. Die Bewohner priorisieren den Betrieb nach Kosten oder CO2-Zielen. Eine App visualisiert die Verbrauchsdaten. Die Anlage bietet so technische und wirtschaftliche Flexibilität für die Zukunft. 

Fazit: Hybrid ist oft die pragmatische Brücke, um im Bestand die Effizienz zu heben und den Umbauaufwand zu minimieren.

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