Smarte Steuerung von Wärmepumpen: Homematic IP und Nibe machen's vor

Ob eine Heizung viel oder wenig Energie benötigt, hängt auch davon ab, wie gut sie eingestellt ist. Besonders wichtig ist die Wahl der richtigen Vorlauftemperatur. Schon eine Reduzierung um 5 °C kann die Energiekosten um 10 Prozent senken. Das Problem dabei: Um die Heizkurve händisch zu optimieren, braucht es Fachkenntnisse und viel Zeit – schließlich müssen die Einstellungen immer wieder überprüft werden.
Mit Homematic IP und einer Wärmepumpe der Nibe S-Serie profitieren Nutzer dagegen von einer vollautomatischen Anpassung der Vorlauftemperatur, basierend auf dem realen Wärmebedarf ihrer Räume.
Wie passt Homematic IP die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe an?
Smarte Heizkörperthermostate und motorische Fußbodenheizungscontroller von Homematic IP können über die myUplink-Cloud direkt mit den Wärmepumpen der S-Serie gekoppelt werden. Nach der Verbindung tauschen beide Systeme automatisch Betriebs- und Temperaturdaten aus. Wenn die Geräte feststellen, dass zu warmes Heizwasser in den Heizkörpern oder Heizkreisen ankommt, erhält die Wärmepumpe den Befehl zur Reduzierung der Vorlauftemperatur.
Das funktioniert auch andersherum: Wird die Solltemperatur in einem oder mehreren Räumen über einen längeren Zeitraum nicht erreicht, erhält die Wärmepumpe vom Homematic IP System die Vorgabe zur Anhebung der Vorlauftemperatur. Im Zusammenspiel sorgen Homematic IP und die NIBE Wärmepumpe so für komfortabel beheizte Räume bei kleinstmöglichem Energieverbrauch.
Überschüssigen Solarstrom intelligent nutzen
Nibe Wärmepumpen und Homematic IP beherrschen noch einen weiteren Energiespar-Trick, durch den sie das Beste aus jeder PV-Anlage herausholen: Die Speicherung überschüssigen Solarstroms in Form von Wärmeenergie.
Ein Stromüberschuss, der von einer Homematic IP Schnittstelle für Smart Meter registriert wird, kann automatisch dazu verwendet werden, den Brauchwasserspeicher mit heißem Wasser zu füllen. Dazu schaltet die Wärmepumpe, wenn sie das entsprechende Signal bekommt, in den Brauchwassermodus "Hoch" und bringt den Warmwasserspeicher auf ein höheres Temperaturniveau.
Zusätzlich lässt sich auf Wunsch die Solltemperatur definierter Räume während des Stromüberschusses leicht anheben. So lässt sich die selbsterzeugte Solarenergie, die sonst ins Netz eingespeist werden müsste, in Wärme umwandeln und beispielsweise im Fußboden des Badezimmers speichern. Der Estrich kann die Temperatur über Nacht abgeben, ohne dass nachgeheizt werden muss.
Ob beim Heizen oder bei der Nutzung von Solarstrom: Oft steckt das größte Einsparpotenzial in einer intelligenten Steuerung. Die Kombination aus Homematic IP und Nibe Wärmepumpen hilft dabei, vorhandene Energie möglichst effizient zu nutzen – und macht nachhaltiges Wohnen im Alltag ein Stück einfacher.

