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BIM-Wissen praxisnah erklärt: Leitfäden zum kostenlosen Download

Building Information Modeling (BIM) wird die Baubranche grundlegend verändern. Davon sind sechs von zehn Bauunternehmern überzeugt, so eine aktuelle Umfrage der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers. Unter Planern und Architekten erwarten sogar drei von vier Befragten massive Auswirkungen der Methode auf ihr Geschäft. Kein Wunder, wird ab 2020 der Einsatz von BIM bei allen neuen öffentlichen Infrastrukturprojekten doch verbindlich.

Trotzdem hatte jeder zweite Teilnehmer der PwC-Befragen bislang noch nie mit BIM gearbeitet. Ebenso viele Befragte halten die Methode für "zu aufwändig" in der Umsetzung. Für zwei Drittel der Unternehmen ist BIM "technisch zu anspruchsvoll". Eine Arbeitserleichterung ist es vor allem für Planer und Designer (59%). Mehr als ein Viertel der Befragten (28%) gaben an, dass BIM in den letzten zwölf Monaten nicht gefordert war. Bei 61 Prozent schwankte der Anteil der BIM-pflichtigen Ausschreibungen zwischen fünf und "mehr als 20" Prozent.

Daher hat die Initiative Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Planen und Bauen eine Vielzahl von Handreichungen und Leitfäden zum Thema BIM auf seiner Webseite veröffentlicht. Das soll dabei helfen, diese Berührungsängste abzubauen.

Wie funktioniert BIM?

So beschreibt der Leitfaden „Grundlagen und BIM-Gesamtprozess“, wie die BIM-Methodik funktioniert, klärt welche Aufgaben BIM-Manager und -Koordinatoren haben und weshalb diese Rollen in jedem Projekt definiert und besetzt werden müssen. Anhand detaillierter Ablaufpläne stellt die Handreichung zudem dar, wie von der Projektvorbereitung über Planung und Ausführung bis hin zum Projektabschluss und Betrieb eines Bauwerks Bauvorhaben ablaufen, wenn sie mit der BIM-Methodik umgesetzt werden.

Außerdem bringt die Handreichung Klarheit in den Dschungel der BIM-Begriffe. Sie erklärt beispielsweise, was AIA - Auftraggeber-Informationsanforderungen - sind und weshalb sie bei BIM-Projekten unverzichtbare Ergänzung zu werkvertraglich gestalteten Vereinbarungen zwischen Bauherrn und Architekten sowie Planern sind. Der Leitfaden geht auch darauf ein, wie AIA sowie der BIM-Abwicklungsplan (BAP) in Projekten mit Generalunternehmern sowie bei der separaten Beauftragung von Bau- und Planungsleistungen idealerweise gestaltet werden.

BIM-Begriffe anwendungsnah erklärt

Weitere Informationen zu AIA und BAP bieten der „Leitfaden und Muster für Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA)“ sowie  der „Leitfaden und Muster für den BIM-Abwicklungsplan (BAP)“. Wie sich BAP und AIA in der Praxis gestalten lassen, veranschaulichen beide Handreichungen anhand eines BIM-Abwicklungsplans beziehungsweise der Auftraggeber-Informationsanforderungen für ein beispielhaftes Projekt.

Die Handreichungen wurden für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erstellt und geben die Erfahrungen wieder, die dieses seit 2015 bei Pilotprojekten sammelte, die es mit BIM durchführte.

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