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Kreativ Quartier Potsdam rüstet Glasflächen für Vögel nach

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Im September 2026 öffnete mitten in Potsdam das Kreativ Quartier. Die Seen AG rüstete die Glasflächen des neuen Areals mit Seen Elements nach. Auf rund 25.000 Quadratmetern vereint das Quartier in sieben Gebäuden Ateliers, Studios, Büros, Proberäume, Gastronomie und Veranstaltungsflächen. Glas prägt die Architektur des Areals. Großzügige Verglasungen und verglaste Fassaden schaffen eine offene Verbindung zwischen Innen- und Außenraum, erhöhen für Vögel aber das Kollisionsrisiko.

Markierungen machen Glasflächen sichtbar

Die Fischer Sicherheitstechnik GmbH, die das Projekt umsetzte, hatte bereits die Glasfassaden an der BUKEA-Fassade in Hamburg und am Axel-Springer-Hochhaus in Berlin nachgerüstet.

Die filigranen Markierungen machen transparente und spiegelnde Glasflächen für Vögel sichtbar. Die architektonische Wirkung der Fassade wird dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt. Das eingesetzte 9/90-mm-Raster besteht aus 9 mm großen Punkten im Abstand von 90 mm. Die Punkte bedecken rund 0,8 Prozent der Glasfläche und beeinflussen das menschliche Auge kaum. Die Elemente werden direkt auf die gereinigte Glasoberfläche aufgebracht. Damit lassen sich auch bereits bestehende Verglasungen nachträglich ausstatten.

Modernes Holzgebäude mit großen Fenstern und Metallgeländern, ein Beispiel für eine energieeffiziente Gebäudehülle in der Gebäudetechnik.
Seen Elements machen am Kreativ Quartier Potsdam die transparente und spiegelnde Verglasungen für Vögel sichtbar.

Architektur verbindet Offenheit und Schutz

Das Kreativ Quartier setzt auf eine Architektur, die Offenheit und Austausch fördert. Die Planung von &Mica sieht unterschiedliche Gebäudetypen vor. Fassaden aus Glas und Keramik, großzügige Verglasungen und Arkaden prägen den Entwurf. Die Durchlässigkeit zwischen Innen- und Außenraum ist ein wesentliches Element. Die Anbringung der Seen Elements greift diesen Ansatz auf. Kleine, metallisch reflektierende Punkte machen die Glasflächen für Vögel besser als Hindernis wahrnehmbar. Die transparente Wirkung der Fassade bleibt erhalten.

Mit der Eröffnung beginnt die nächste Phase des Projekts. Unternehmen, Kreative, Bildungseinrichtungen und Kulturakteure füllen nun die sieben Gebäude. Rund 15.000 Quadratmeter sind für die Kultur- und Kreativwirtschaft vorgesehen.

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