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Flexibilität senkt die Strom­rech­nung und entlastet das Netz

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Würden alle Menschen in Deutschland ihre vorhandenen E-Autos, Wärmepumpen und Heimspeicher optimiert nutzen, könnten sie gemeinsam ihre Stromrechnungen um bis zu 762 Mio. Euro pro Jahr senken. Mit Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Trocknern und Geschirrspülern steigt das Potenzial auf bis zu 1,65 Mrd. Euro. 

„Werden die Stromverbräuche gezielt in günstige Zeiten gelegt, unterstützt dies die Energiewende und spart Geld. Der Schlüssel hierfür sind intelligente Tarife mit festen Flexibilitätsboni [Anmerkung der Redaktion: das ist ein insbesondere von E.on angebotene und propagierte Option] für das zeitliche Verschieben von Verbräuchen oder dynamische Tarife, die sich am aktuellen Börsenstrompreis orientieren“, sagt Filip Thon, CEO von E.on Energie Deutschland. Für Verbraucher bedeutet das: Wer beispielsweise sein Elektroauto zu günstigen Zeiten lädt oder die Waschmaschine dann einschaltet, wenn der Strompreis niedrig ist, kann mit einem passenden Tarif die eigenen Stromkosten senken. „Die Kunst“ ist, den optimalen Zeitpunkt bequem und ohne Einschränkungen zu finden. 

Auch die CO2-Emissionen würden sinken 

Die Analysen zeigen, dass bereits heute rund 18,3 TWh Stromverbrauch pro Jahr zeitlich verschoben werden könnten, beispielsweise durch das intelligent gesteuerte auch bidirektionale Laden von Elektrofahrzeugen, Wärmepumpen, Heimspeichern und Haushaltsgeräten. Bis 2031 könnte dieses technische Flexibilitätspotenzial auf 34 TWh anwachsen. 

„Die verschiebbare Energiemenge von etwa 18 TWh speist sich aus 2,2 Mio. Heimspeichern, mehr als 2 Mio. Elektroautos, knapp 2 Mio. Wärmepumpen sowie zusätzlichen Potenzialen von Waschmaschinen, Trocknern und Geschirrspülmaschinen. Das gesamte Flexibilitätspotenzial hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht und wird in den kommenden Jahren deutlich wachsen“, erläutert Dr. Serafin von Roon, Geschäftsführer der FfE. Ein Teil des Flexibilitätspotenzials wird mit sehr unterschiedlicher Verteilung auf die genannten Geräte allerdings bereits gezielt oder aufgrund ihrer Funktion genutzt. 

Neben dem Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien und den wirtschaftlichen Chancen flexibler Stromnutzung könnten durch die konsequente Verlagerung von Stromverbräuchen in Zeiten hoher erneuerbarer Stromerzeugung auch mehr als 1 Mio. Tonnen an CO2-Emissionen pro Jahr vermieden werden. 

Studie: Flexibilitäts-Check 2026

Finanzieller Vorteil kann die Energienutzung beeinflussen

Ergänzend zur technischen Analyse wurde eine repräsentative YouGov-Befragung mit mehr als 4200 Teilnehmenden durchgeführt. Sie zeigt, dass die Bereitschaft zur flexiblen Energienutzung in der Bevölkerung grundsätzlich vorhanden ist: 68 % der Befragten würden ihren Stromverbrauch in günstigere Zeitfenster verlagern, wenn dadurch finanzielle Vorteile entstehen. Gleichzeitig wächst die Bekanntheit dynamischer und flexibler Stromtarife. 

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