Tipps für langlebige, elastische Fugen: So bleiben sie lange schön
Von den zahlreichen Fugenarten an einem Bauwerk finden sich im häuslichen Sanitärbereich üblicherweise Boden- und Wandfugen, Randfugen (am Übergang vom Boden zur Wand) sowie Anschlussfugen (zum Anschluss von Sanitärobjekten an die Wand). Während Fugen in Boden- und Wandbelägen in aller Regel zementär (erhärtend, starr) verfugt werden, kommen am Übergang vom Boden zur Wand oder aber von der Wand zu den Sanitärobjekten bevorzugt elastische Dichtstoffe zum Einsatz. Ganz einfach deshalb, weil diese Fugen die Bewegung der unterschiedlichen Bauteile auffangen können bzw. müssen. Deswegen sind diese Fugen letztlich „Bewegungsfugen“ – ihnen kommt aber eine weitere wichtige Funktion zu: Sie sollen den Untergrund vor dem Eindringen von Feuchtigkeit schützen.
Unsachgemäß ausgeführte Fugen, gerade im Duschbereich oder am Anschluss der Wanne zur Wand, gefährden über kurz oder lang die Bausubstanz. Und nicht nur das – sie gefährden auch die menschliche Gesundheit, denn sie sind besonders anfällig für Schimmelpilzbefall.

