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Innenbeschichtung in Trinkwasser-Installationen: Risiken, Regelwerke, Alternativen

Jonas Ganzenmüller
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Längs halbierte, stark korrodierte Metallrohrleitung mit massivem Rost und Ablagerungen, typisch für Sanierungsbedarf in der Gebäudetechnik.
Bild 1: Beispielhafte Darstellung eines Formteiles mit einer unzureichenden Innenbeschichtung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Innenbeschichtungen bergen erhebliche Risiken für die Trinkwasserqualität, da sie chemische Stoffe ins Wasser abgeben können. Dazu zählen hormonell wirksame Substanzen wie BPA, die bereits in geringen Mengen gesundheitsschädlich sind. Auch Korrosions- und Hygieneprobleme sind möglich.
Innenbeschichtungen sind in keinem relevanten Regelwerk als zulässige Maßnahme anerkannt. Weder die Trinkwasserverordnung noch die allgemein anerkannten Regeln der Technik beschreiben diese Methode als zulässig oder sicher.
Die vollständige und gleichmäßige Beschichtung ist technisch oft nicht sicherzustellen, insbesondere in alten oder komplexen Leitungen. Es besteht das Risiko von unbeschichteten Bereichen, Ablösungen oder Undichtigkeiten, die zu weiteren Kontaminationen führen können.
Trinkwasser kann Bestandteile aus Beschichtungsmaterialien aufnehmen, darunter BPA und Epichlorhydrin. Diese Stoffe stehen im Verdacht, hormonell wirksam oder sogar krebserregend zu sein und können die Gesundheit gefährden.
Das UBA warnt ausdrücklich vor Innenbeschichtungen, da sie mit potenziell höheren Risiken für Verbraucher verbunden sind und die Trinkwasserqualität beeinträchtigen können. Das Verfahren wird nicht als sichere oder empfohlene Maßnahme angesehen.

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