Warmwasser im Winter: 3 Fehler, die Kosten erhöhen

Punkt 1: Zu hohe Zirkulationsverluste
Eine dauerhafte Warmwasserzirkulation ohne bedarfsgerechte Steuerung kann erhebliche Wärmeverluste verursachen. Besonders in größeren Gebäuden summieren sich diese Verluste schnell zu hohen Energiekosten. Fachhandwerker sollten Zirkulationspumpen optimieren und nach Möglichkeit zeit- oder bedarfsgesteuert betreiben.
Punkt 2: Schlechte Dämmung der Warmwasserleitungen
Unzureichend isolierte Leitungen sorgen dafür, dass Warmwasser auf dem Weg zu den Zapfstellen abkühlt. Das bedeutet längere Aufheizzeiten und höheren Energieverbrauch. Eine fachgerechte Rohrdämmung reduziert Wärmeverluste und spart sowohl Energie als auch Geld.
Punkt 3: Stillstandszeiten und Temperatur-Schwankungen
In wenig genutzten Bereichen oder bei Absenkung der Wassertemperaturen treten häufig Stillstände auf. Temperatur-Schwankungen führen nicht nur zu höherem Energiebedarf beim Aufheizen, sondern erhöhen auch das Risiko für Legionellen. Regelmäßiges Spülen und konstante Mindesttemperaturen helfen, Probleme zu vermeiden.
Fehler bei der Warmwasserbereitung kosten im Winter oft deutlich mehr als im Sommer. Mit gezielter Optimierung von Zirkulation, Dämmung und Temperaturmanagement lassen sich Energieverbrauch und Betriebskosten effektiv senken – ein Vorteil für Betreiber und Nutzer gleichermaßen.
