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Brandschutzglas in Krankenhäusern: Sicher, ästhetisch, hygienisch

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Krankenhausplanungen orientieren sich an den Prinzipien der  sogenannten heilenden Architektur: Sie setzen auf Blickbezüge, Tageslicht, Farb- und Materialgestaltung sowie Raumklima. Große Glasflächen lassen Licht ins Gebäude und öffnen den Blick nach draußen. Zahlreiche Studien zeigen, dass dies die Leistungsfähigkeit des Personals und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten steigert.

Glas erleichtert Reinigung und unterstützt Hygiene

Die glatte Oberfläche erleichtert die Reinigung. Das unterstützt hohe Hygienestandards in Gesundheitseinrichtungen. Spezielle Beschichtungen können Akustik und Privatsphäre verbessern. Damit erfüllt Glas funktionale und komfortbezogene Anforderungen.

Brandschutz ergänzt Alarm, Sprinkler und Rauchmelder

Für den Brandschutz nennt die Vorlage aktive und passive Systeme. Alarme, Sprinkleranlagen und Rauchmelder gehören zur aktiven Brandbekämpfung. Feuerbeständige Wände, Trennwände und Verglasungen ergänzen sie als passive Schutzsysteme.

Typische Einsatzorte für Brandschutzglas sind Flure, Rettungswege, Türen und Trennwände als Abschluss von Brandabschnitten, Operationssäle, Intensivstationen, Aufzugsschächte, Treppenhäuser und Krankenhausfoyers. In Fluren von Intensivstationen, Treppenhäusern, Aufzugslobbys und Schutzbereichen hält feuerbeständige Verglasung Rauch und Flammen zurück. Sie verschafft Patientinnen und Patienten, Personal sowie Besucherinnen und Besuchern mehr Zeit für die Evakuierung und begrenzt die Ausbreitung des Feuers.

Lichtdurchfluteter Therapieraum mit zwei blauen Behandlungsliegen und großen Fenstern, Beispiel für barrierefreie Raumgestaltung in Gesundheitsbauten.
Die Atmosphäre in den Patientenzimmern des Interdisziplinären Tumorzentrums ITZ in Freiburg soll heilungsfördernd wirken. Für einen sicheren und geschützten Rahmen sorgt unter anderem die leistungsfähige Brandschutzverglasung CONTRAFLAM.

Gefährdete Stationen verlangen kontrollierte Evakuierung

Intensivstationen, Operationssäle und Aufwachräume bergen besonders hohe Risiken. Viele Patientinnen und Patienten sind dort nicht mobil und können nicht schnell evakuiert werden. Verzögerungen können im Brandfall lebensbedrohliche Folgen haben.

Brandschutzglas soll das Personal bei einer kontrollierten und sicheren Evakuierung unterstützen. Das gilt besonders in Klinikbereichen mit Sauerstoffversorgung und medizinischen Gasen. Dort kann Rauch gefährlicher sein als Flammen. Hinzu kommen teure Geräte, die oft hitzeempfindlich oder leicht entflammbar sind. Beeinträchtigt ein Brand die Notstromsysteme des Krankenhauses, können weitere gravierende Konsequenzen folgen.

Verglasung hält Feuer bis zu 120 Minuten stand

Eine Brandschutzverglasung ermöglicht im Alltag klare Sicht und bildet im Brandfall eine Barriere. Das Brandschutzglas CONTRAFLAM wird unter großer Hitze opak. Es soll die Ausbreitung von Flammen und Rauch verhindern. Das dient der Raumabschottung im Ernstfall und kann Panik minimieren.

Die von Vetrotech entwickelten Brandschutzverglasungen für Krankenhäuser lassen sich mit geprüften Profilsystemen kombinieren. Dazu gehören Brandschutztüren, Rahmen, Beschläge und Zubehör der Systemanbieter. Die Verglasungen entsprechen lokalen und internationalen Brandschutzvorgaben im Gesundheitswesen. Je nach Vorgabe der zu erfüllenden Normen halten sie Feuer 30, 60, 90 oder 120 Minuten stand. Sie schützen vor Hitze, Rauch und Flammen und unterstützen die Einhaltung von Hygienevorschriften, Nachhaltigkeit und langfristiger Haltbarkeit.

Helle Wartezone mit großen Fenstern und leeren Sitzplätzen als Beispiel für barrierefreie Aufenthaltsbereiche in modernen Gebäuden.
Ein weiteres Beispiel: Besucher:innen-Zone im Allgemeinkrankenhaus ZGT Twente, Standort Hengelo, Niederlande, mit Brandschutzverglasung CONTRAFLAM LITE.

Vorschriften geben den Rahmen vor

Die Vorlage nennt als relevante Vorgaben deutsche Bauvorschriften und Standards. Dazu zählen die Krankenhausbauverordnung, Brandschutzrichtlinien wie zwei Brandabschnitte, Vorgaben zur Barrierefreiheit und Hygienevorschriften. Brandschutzverglasungen sollen damit Sichtbarkeit, Hygiene und Patientenkomfort sichern, ohne den Brandschutz zu schwächen.

Der Ausblick bleibt klar: Krankenhäuser brauchen diese Form des Brandschutzes, um Patientinnen und Patienten, Personal, Besucherinnen und Besucher sowie medizinische Geräte im Notfall zu schützen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brandschutzglas ist eine spezielle Verglasung, die im Brandfall Feuer, Hitze und Rauch standhält. In Krankenhäusern schützt es Patienten, Personal und Besucher, erleichtert die Evakuierung und verhindert die Ausbreitung von Flammen und Rauch in kritischen Bereichen.
Brandschutzglas sorgt für Sicherheit, unterstützt hohe Hygienestandards durch glatte, leicht zu reinigende Oberflächen und ermöglicht viel Tageslicht sowie angenehme Raumgestaltung, was das Wohlbefinden von Patienten und Personal fördert.
Typische Einsatzbereiche sind Flure, Rettungswege, Türen, Trennwände, Operationssäle, Intensivstationen, Aufzugsschächte, Treppenhäuser und Krankenhausfoyers.
Die glatte Oberfläche von Brandschutzglas lässt sich einfach reinigen und hilft, die Ausbreitung von Krankenhauskeimen wie MRSA zu verhindern, wodurch hohe Hygienestandards unterstützt werden.
Brandschutzglas wie CONTRAFLAM wird bei großer Hitze undurchsichtig und bildet eine Barriere gegen Flammen und Rauch, wodurch es die sichere Evakuierung ermöglicht und die Ausbreitung des Feuers begrenzt.
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