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Digitale und physische Sicherheitsmaßnahmen: Einbrüche während Abwesenheit vermeiden

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Einbrüche während des Urlaubs sind kein Zufall, denn häufig beobachten Täter ihr potenzielles Ziel im Vorfeld. Doch wer heute ein Haus auskundschaften will, braucht dafür nicht mehr zwangsläufig den Schutz der Dunkelheit oder muss vor Ort sein: 

Ein Blick in die Social-Media-Story, eine Statusmeldung im Messenger oder ein unscheinbarer Hinweis auf einem Online-Marktplatz reicht oft aus, um zu wissen, dass jemand gerade im Urlaub ist. Diese Checkliste gibt Tipps, wie man online und offline Hinweise auf Abwesenheit vermeiden und damit für das Plus an Sicherheit sorgen kann:

Punkt 1: Abwesenheitshinweise auf Online-Marktplätzen vermeiden

Vermerke wie „versende nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub" auf Onlinemarktplätzen sind öffentlich einsehbar und verraten Abwesenheit und Dauer.

Punkt 2: Auf Urlaubs-Countdown und Urlaubsfotos in Echtzeit verzichten

Öffentliche Posts wie „Noch 3 Tage bis zum Abflug!" oder das Einchecken im Hotel kündigen Abwesenheit tagesgenau an. Wer Bilder erst nach der Rückkehr teilt, gibt Einbrechern keinen Hinweis auf die Abwesenheit. Das gilt für soziale Netzwerke als auch für Statusmeldungen in Messenger-Apps.

Punkt 3: Vorhandene Sicherheitseinrichtungen nutzen

Türzusatzschlösser, Panzerriegel und Fensterstangen nützen nichts, wenn sie nicht genutzt werden – vor der Abreise also alles verriegeln. Gleiches gilt für die Alarmanlage. Auch diese kann nur schützen, wenn sie aktiviert ist.

Eine Hand berührt auf einem transparenten Bildschirm Symbole für Gebäude, Nutzer, Zugangskontrolle und Sicherheit – Themen der Gebäudetechnik.

Punkt 4: Briefkasten leeren lassen & keine Weiterleitungshinweise

Einen Nachbarn bitten, Post täglich zu entnehmen – ein überquellender Briefkasten ist ein untrügliches Zeichen für Abwesenheit. Auch der Vermerk „Pakete bitte bei Nachbar XY abgeben" ist eine öffentliche Ankündigung der Abwesenheit.

Punkt 5: Rollläden nicht dauerhaft schließen

Mit Zeitschaltuhren, smarten Systeme oder den Nachbarn regelmäßig auf- und zufahren lassen, um Anwesenheit zu simulieren.

Punkt 6: Beleuchtung smart steuern

Einbrecher scheuen das Licht – Zeitschaltuhren oder Sensoren für die Innen- und Außenbeleuchtung sorgen für den Eindruck, dass jemand zu Hause ist.

Punkt 7: Vertrauensperson einweihen

Eine Person des Vertrauens sollte wissen, dass man weg ist und kann dann Zwischendurch nach dem Rechten sehen. Dies kann auch abschreckend für Einbrecher wirken.

Mit diesen sieben Punkten lässt sich das Risiko eines Einbruchs während der Abwesenheit deutlich verringern. Die Checkliste zeigt, dass oft schon kleine Hinweise genügen, um ein Haus als unbewohnt erkennbar zu machen. Wer digitale Spuren vermeidet und zugleich auf einfache Sicherheitsmaßnahmen achtet, erschwert Tätern die Auskundschaftung. So beginnt wirksamer Einbruchschutz schon vor der Abreise.

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