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Generative KI auf dem Vormarsch: Jeder vierte Betrieb nutzt sie

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Generative Künstliche Intelligenz ist in deutschen Betrieben angekommen: Rund 25 Prozent der Betriebe hierzulande setzten die Technologie im Jahr 2025 bereits ein – ein deutlicher Zuwachs gegenüber den Vorjahren. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf Basis des IAB-Betriebspanels, einer repräsentativen Befragung von rund 15.000 Betrieben. Weitere neun Prozent planen den Einsatz für die Zukunft.

Große Betriebe und Start-ups führen

Die Nutzung steigt deutlich mit der Betriebsgröße: In Unternehmen mit 200 und mehr Beschäftigten nutzen bereits 48 Prozent generative KI, bei Betrieben mit weniger als 10 Beschäftigten sind es 21 Prozent. Auch das Alter spielt eine Rolle- Junge Betriebe, die vor weniger als fünf Jahren gegründet wurden, setzen KI mit 30 Prozent häufiger ein als etablierte Unternehmen mit mehr als 25 Jahren Bestehen (21 Prozent). „Jüngere Betriebe scheinen experimentierfreudiger beim Einsatz von KI zu sein, weil sie weniger starre Arbeits- und Produktionsprozesse aufweisen", erklärt IAB-Forscher Christian Kagerl.

Wissensintensive Branchen vorn – Bau und Handwerk hinten

Besonders weit verbreitet ist generative KI in wissensintensiven Dienstleistungsbranchen:

  • Information und Kommunikation: 59 Prozent
  • Finanz- und Versicherungswesen: 50 Prozent
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen: 37 Prozent
  • Erziehung und Unterricht: 34 Prozent

Schlusslicht bilden Rohstoffgewinnung, Bau- und Gastgewerbe sowie Verkehr und Lagerei – hier liegt der Anteil jeweils bei unter 15 Prozent.

ChatGPT & Co. dominieren – eigene Modelle selten

Der Einstieg in generative KI erfolgt meist niedrigschwellig: 90 Prozent der nutzenden Betriebe greifen auf frei zugängliche Anwendungen wie ChatGPT zurück. Nur 16 Prozent nutzen eingekaufte Modelle, die mit eigenen Daten trainiert werden, und lediglich 6 Prozent entwickeln eigene KI-Modelle. Nahezu die Hälfte der nutzenden Betriebe hat bereits Geld in die Technologie investiert. In mehr als jedem vierten Betrieb wurden zudem Weiterbildungen für Beschäftigte angeboten, jeweils ein Fünftel hat betriebsinterne Regeln für den KI-Einsatz entwickelt oder plant diese.

IAB-Forscher Martin Friedrich erklärt den rasanten Zuwachs so: „Der rasante Zuwachs bei der Nutzung von generativer KI ist neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sicher auch auf die einfache und intuitive Steuerung mittels Chatbots zurückzuführen."

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