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Praxisleitfaden: Software im Handwerk einführen

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) einen neuen Leitfaden zur Einführung von Software im Handwerksbetrieb final abgestimmt. Der Leitfaden wurde nach den Vorgaben des BMAS von Scholz & Friends gestaltet und ist vollständig barrierefrei zugänglich.

Das Besondere: Der Leitfaden setzt bewusst nicht bei technischen Lösungen, sondern bei den sozialen, organisatorischen und kommunikativen Aspekten der Digitalisierung an. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Akzeptanz, Beteiligung der Beschäftigten, Führung, Qualifizierung und Veränderungsprozesse im Betrieb. Damit schließt das Projekt eine zentrale Lücke in der bisherigen Digitalisierungsdebatte im Handwerk.

Software im Handwerk scheitert meist an fehlender Akzeptanz

„Software scheitert im Handwerk selten an der Technik – sondern an fehlender Partizipation der Monteure und Bürosachbearbeiter, mangelnder Akzeptanz, unklaren Erwartungen oder schlechte Kommunikation. Gemäß dem Bottom-up-Prinzip setzt dieser Leitfaden genau hier an“, heißt es aus dem ZVSHK. Er ist geeignet für die Betriebsberatungen in Handwerksbetrieben, die sich digitalisieren möchten.

Der Leitfaden wird – wie von ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Daniel Föst angeregt – kostenfrei über Zentralverband SHK: SHK-resilient zum Download angeboten. Zusätzlich informiert der Verband seine Landesinnungsverbände gesondert. Eine begleitende Kommunikation über die Social-Media-Kanäle des ZVSHK ist vorgesehen. Auch auf der Projektwebseite www.shk-resilient.de wird der Leitfaden veröffentlicht.

Darüber hinaus wird das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Leitfaden über seine Initiative INQA – Initiative Neue Qualität der Arbeit ebenfalls aktiv bewerben und im eigenen INQA-Shop bereitstellen.

Mit dem Leitfaden steht dem Handwerk erstmals ein praxisorientiertes, wissenschaftlich fundiertes und frei zugängliches Instrument zur Verfügung, das Digitalisierung konsequent aus Sicht der Menschen im Betrieb denkt – und damit einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Einführung von IT-Lösungen im Handwerk leistet.

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