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Knapp zwei Millionen E-Autos und erstmals über 100.000 E-Lkw auf Deutschlands Straßen

Die Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs nimmt Fahrt auf. Erstmals sind in Deutschland mehr als 100.000 vollelektrische Nutzfahrzeuge zugelassen – darunter rund 78.000 Transporter, gut 21.000 kleine Lkw bis zwölf Tonnen und fast 10.000 schwere Lkw sowie Sattelzugmaschinen. „Nutzfahrzeuge bieten durch ihr Gewicht, die vielen Fahrkilometer und den damit verbundenen höheren Energieverbrauch ein riesiges Potenzial für Klimaschutz und die Verbesserung der Luftqualität", sagt Filip Thon, CEO von E.ON Deutschland.

Die Klimawirkung ist bereits messbar: Der aktuelle Bestand elektrischer Lkw und Transporter spart beim Laden mit Ökostrom über 1,2 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr ein – bei einem Anteil elektrischer Nutzfahrzeuge von erst 2,6 Prozent. Allein in Nordrhein-Westfalen werden mit über 57.000 E-Nutzfahrzeugen jährlich 604.000 Tonnen CO₂ vermieden. Für Flottenbetreiber können E-Lkw trotz höherer Anschaffungskosten über den gesamten Lebenszyklus finanziell attraktiv sein – dank günstigerer Antriebsenergie, weniger Wartung, Steuervergünstigungen und der Mautbefreiung bis 2031.

Zwei Millionen E-Autos sparen jährlich Millionen Tonnen CO₂

Der Bestand rein elektrischer Pkw ist 2025 auf knapp zwei Millionen gestiegen. Die meisten Stromer sind mit rund 430.000 in Nordrhein-Westfalen zugelassen, gefolgt von Bayern mit 370.000 und Baden-Württemberg mit 310.000 Fahrzeugen. Bremen knackte erstmals die Marke von 10.000 vollelektrischen Pkw.

Die Klimawirkung ist erheblich: Allein die heute zugelassenen E-Autos sparen rechnerisch 5,2 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr ein, wenn sie mit Ökostrom geladen werden – mit dem deutschen Strommix sind es gut 4,2 Millionen Tonnen. „E-Autos sind keine Ausnahme mehr, stattdessen sind immer mehr Menschen in allen Regionen des Landes elektrisch unterwegs", so E.ON-CEO Thon.

Ladeinfrastruktur wächst – Deutschland übertrifft EU-Ziel deutlich

Über 191.000 öffentliche Ladepunkte versorgen E-Autos in Deutschland mit Strom. Hinzu kommen hunderttausende private Wallboxen, die laut E.ON von mehr als 71 Prozent der E-Mobilisten genutzt werden, sowie betriebliche Ladeinfrastruktur. Auch für schwere E-Lkw entstehen zunehmend dedizierte Ladestandorte – E.ON und der Lkw-Hersteller MAN bauen gemeinsam Nutzfahrzeugladestationen an MAN-Servicestandorten in Deutschland und weiteren europäischen Ländern auf.

Entscheidend ist dabei nicht nur die Zahl der Ladepunkte, sondern die installierte Ladeleistung. Insgesamt sind in Deutschland rund 7.950 Megawatt öffentliche Ladeleistung verfügbar – rechnerisch 4,1 Kilowatt pro zugelassenem E-Pkw. Damit übertrifft Deutschland das EU-Infrastrukturziel von 1,3 Kilowatt pro Elektroauto deutlich.

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