Direkt zum Inhalt
Anzeige
Anzeige
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder
Print this page

Zulassungspflichtiges Handwerk verliert Umsatz

Symbol um den Artikel auf die Merkliste zu setzen

Im 1. Quartal 2026 sank der reale, preisbereinigte Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem 1. Quartal 2025 um 2,1 Prozent. Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht dazu nach vorläufigen Ergebnissen erstmals preisbereinigte Ergebnisse zur Umsatzentwicklung im Handwerk. Für das 1. Quartal 2026 liegen damit neben nominalen, nicht preisbereinigten, auch reale Umsatzwerte für das zulassungspflichtige und das zulassungsfreie Handwerk vor.

Baugewerbe verzeichnet stärkste Rückgänge

Den stärksten realen Umsatzrückgang aller Gewerbegruppen im zulassungspflichtigen Handwerk wies im 1. Quartal 2026 das Bauhauptgewerbe auf. Der Umsatz lag 7,3 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Es folgte das Ausbaugewerbe mit einem Rückgang um 3,8 Prozent.

Auch in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf und in den Handwerken für den privaten Bedarf gingen die realen Umsätze zurück. In den Handwerken für den gewerblichen Bedarf sank der Umsatz um 1,1 Prozent. In den Handwerken für den privaten Bedarf lag das Minus bei 0,6 Prozent.

Den höchsten realen Umsatzanstieg im zulassungspflichtigen Handwerk erreichte im 1. Quartal 2026 das Gesundheitsgewerbe. Dort stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent. Leicht wuchsen auch die realen Umsätze im Kraftfahrzeuggewerbe mit 0,3 Prozent und im Lebensmittelgewerbe mit 0,1 Prozent.

Balkendiagramm: Prozentuale Umsatzveränderung der wichtigsten Gewerke der Gebäudetechnik in Deutschland, Vergleich Q1 2026 mit Q1 2025.
Im zulassungspflichtigen Handwerk sank der reale Umsatz im 1. Quartal 2026 um 2,1 Prozent, die Beschäftigung lag Ende März um 1,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Was bedeutet zulassungspflichtig?

Zulassungspflichtiges Handwerk bedeutet, dass die Leiterin oder der Leiter eines selbständigen Handwerksbetriebs über eine besondere fachliche Qualifikation verfügen muss, zum Beispiel einen Meisterbrief. Der Betrieb ist damit in die Handwerksrolle eingetragen. Im zulassungsfreien Handwerk ist eine solche Qualifikation nicht erforderlich.

Beschäftigung sinkt im gewerblichen Bedarf am stärksten

Ende März 2026 waren in den sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks 1,6 Prozent weniger Personen tätig als Ende März 2025. Am stärksten sank die Beschäftigung in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf. Dort lag der Rückgang bei 2,6 Prozent.

Zulassungsfreies Handwerk steigert den Umsatz

Im zulassungsfreien Handwerk stieg der reale Umsatz im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,6 Prozent. Den höchsten Zuwachs gab es bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf mit 4,3 Prozent. In den Handwerken für den privaten Bedarf stiegen die realen Umsätze um 0,8 Prozent.

Rückgänge gab es im zulassungsfreien Handwerk dagegen im Bauhauptgewerbe und im Lebensmittelgewerbe. Im Bauhauptgewerbe sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent. Im Lebensmittelgewerbe lag der Rückgang bei 2,2 Prozent.

Mehr zu diesem Thema
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder