Gampper ergänzt SmartModul-iQ
Der Armaturenspezialist Gampper erweitert sein Schnellmontage-Deckenmodul mit 6-Wegeventil für Heiz- und Kühldecken. Das Unternehmen entwickelte das SmartModul-iQ für die elektronischen, druckunabhängigen Regelarmaturen der Baureihe SmartKombi-iQ. Die werkseitige Vorkonfektionierung sorgt für fest definierte Einbaumaße, erleichtert die Planung und verkürzt den Montageaufwand auf der Baustelle.
Isolierung erfüllt Vorgaben
Bei der Installation des Deckenmoduls außerhalb des versorgten Raumes, etwa in Flurbereichen oder Hohlböden, müssen Armaturen und Rohrleitungen isoliert sein. Wärme- oder Kälteverluste über Leitungen und Armaturen außerhalb des versorgten Raumes sind nicht zulässig. Alle Ausführungen des SmartModul-iQ stehen mit werkseitiger Isolierung zur Verfügung und werden bei der Auslieferung so isoliert, dass es die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Das reduziert den Aufwand für nachträgliche Dämmarbeiten auf der Baustelle. Zudem unterstützt die Isolierung die Vermeidung von Kondensatbildung an kalten Rohrleitungen.
Sensor erweitert Überwachung
Wird das Deckenmodul direkt mit dem Taupunktsensor von Gampper bestellt, ist der Sensor bereits werkseitig am Deckenmodul montiert und verkabelt. Bei der isolierten Ausführung kann Gampper den Sensor auf Wunsch auch separat montiert und lediglich vorverdrahtet liefern.
Der Taupunktwächter wird an einen der drei digitalen Eingänge angeschlossen. Bei der Basis-Ausführung des elektronischen 6-Wegeventils wird der Zustand des Wächters über Bus an die Gebäudeautomation weitergemeldet. Diese schließt bei drohender Betauung das Ventil.
Regelarmatur schließt Ventil
Bei der Ausführung SmartKombi-iQ RT mit integrierter Raumtemperaturregelung erfolgt die Reaktion direkt in der Regelarmatur. Erkennt der Taupunktwächter die Gefahr einer Kondensatbildung, schließt das 6-Wegeventil selbstständig. Sensorik und Regelung werden so eng miteinander verknüpft.
App vereinfacht Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme erfolgt über die App DXLink. Wassermengen, Betriebszustände und weitere Parameter können direkt vor Ort ausgelesen und eingestellt werden. Für die Inbetriebnahme müssen Deckenfelder nicht geöffnet werden. Die Daten des im Deckenhohlraum installierten Deckenmoduls lassen sich per Bluetooth auslesen. Die Kommunikation mit der Gebäudeautomation erfolgt über BACnet oder Modbus.
