Aus der Praxis: Strom durch PV-Anlage mit Nulleinspeisung
Der ehemalige Berufssoldat Robert Keller (58) ist voller Überzeugung ein Guerillero, und zwar ein Solar-Guerillero. Der Unternehmer lebt mit seiner Frau in der beschaulichen Gemeinde Weinböhla im Landkreis Meißen, ganz in der Nähe von Dresden.
Dort bewohnt er ein weitläufiges Grundstück mit Pferdekoppel und dem Gebäude, in dem auch seine IT-Firma sitzt. „Vor etwas mehr als zwei Jahren machte mich ein Freund auf Balkonkraftwerke aufmerksam“, erinnert er sich.
Bei Youtube sah er mehrere Videos des Fachinstallateurs Holger Laudeley, der seit einigen Jahren Solarmodule mit integriertem Wechselrichter verkauft, die per Schukostecker an jede Steckdose angeschlossen werden können. Eine solche PV-Anlage ist auch als Balkonkraftwerk bekannt, da sie einfach auf dem Balkon installiert werden kann und eine gewisse Menge an Strom durch Photovoltaik gewinnt.
So entsteht eine saubere, alternative Energiequelle. Wenn nur nicht der bürokratische Aufwand mit der Einspeisung ins Netz wäre, denn eine Nulleinspeisung muss man anmelden.
