Nach der Einspeisevergütung: Aus Altanlagen ein neues Geschäft machen
Im Jahr 2000 trat in Deutschland das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Seitdem bekam jeder, der eine Photovoltaikanlage ans Netz brachte, vom Staat eine Einspeisegebühr garantiert. Anfangs waren Solarmodule und Wechselrichter sehr teuer, deshalb waren die ersten Anlagen vergleichsweise klein. Jede Anlage mit fünf Kilowatt wurde bejubelt, gab Anlass für die Solarparty mit Freunden und Nachbarn, mit Sekt und Grillplatte. Nun läuft die Einspeisevergütung aus. Doch die meisten Anlagen wurden solide gebaut. Zwar sind die Solarmodule in die Jahre gekommen, aber oft haben sie noch mehr als 80 Prozent der ursprünglichen Leistung.

