Die vergessene Anode: Fremdstromsysteme als Korrosionsschutz-Alternative

Sobald die Heizsaison durch ist, geht es in vielen Betrieben Schlag auf Schlag: Wärmeerzeuger prüfen, Einstellungen kontrollieren, Anlagen sauber übergeben. Der Fokus liegt fast immer auf Kessel oder Wärmepumpe. Verständlich – aber nicht ganz ungefährlich. Denn ein Bauteil rutscht im Wartungsalltag immer wieder nach hinten: der Warmwasserspeicher. Genau dort steckt aber ein Thema, das später richtig Ärger machen kann. Bleibt die Kontrolle aus, kann das nicht nur die Betriebssicherheit beeinträchtigen, sondern im Zweifel auch die Herstellergarantie gefährden. Besonders kritisch ist dabei die verbaute Magnesiumanode, deren Prüfung im Alltag häufig vergessen oder aufgeschoben wird.
Warum die Opferanode so wichtig ist
Dabei ist der Korrosionsschutz alles andere als Nebensache. Auch moderne Anlagen mit Wärmepumpe, kompakten Speicherbauweisen und dem Wunsch nach möglichst wenig Wartung kommen nicht ohne ihn aus.

