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So hilft richtiges Klimamanagement bei Hitze und Kälte

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Klimatische Belastung bei der Arbeit umfasst die Gesamtheit der Einflussgrößen, die auf das thermische Befinden des Menschen einwirken. Entscheidend ist, dass langfristig eine ausgeglichene Wärmebilanz besteht: Wärmebildung und Wärmeabgabe müssen im Gleichgewicht stehen. Wird dieses Gleichgewicht dauerhaft gestört, kann das Klima als belastend oder sogar gefährlich wirken.

Klimafaktoren verstehen: Das ist die Grundlage für richtiges Lüften

Die zentralen klimatischen Einflussgrößen sind:

  1. Lufttemperatur
  2. Luftfeuchte
  3. Luftbewegung
  4. Strahlung

Ergänzend wirken Bekleidungsisolationswert und die im Körper erzeugte Wärme durch körperliche Arbeit.

Ob ein Klima als angenehm empfunden wird, hängt vom Zusammenspiel dieser Faktoren ab. Nicht allein die Temperatur entscheidet, sondern ebenso Luftgeschwindigkeit und Strahlungsanteile. Auch die Art der Tätigkeit und die getragene Kleidung beeinflussen, wie stark eine Klimabelastung tatsächlich wirkt. 

Ein Raum kann objektiv kühl erscheinen, aber durch Kältestrahlung von kalten Wänden oder großen Fensterflächen als unangenehm empfunden werden. Umgekehrt kann selbst eine moderate Temperatur bei geringer Luftbewegung und hoher Luftfeuchte belastend wirken.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Richtiges Lüften sorgt für ein gesundes Raumklima, entfernt Schadstoffe und reguliert Temperatur sowie Luftfeuchte. Es schützt Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Arbeitssicherheit zugleich.
Das Klima wird durch Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftbewegung, Strahlung, Bekleidung und Arbeitsintensität bestimmt. Ihr Zusammenspiel beeinflusst das Wohlbefinden und die Belastung der Beschäftigten.
Empfohlene Maßnahmen sind Trinkwasser bereitstellen, Hitzepausen einlegen, Arbeitszeiten anpassen, UV-Schutz gewährleisten und schwere Tätigkeiten in die kühleren Tageszeiten verlegen.
Wichtige Maßnahmen sind das Tragen von Kälteschutzkleidung, Begrenzung der Arbeitsdauer, Organisation von Aufwärmpausen, Beseitigung von Eis und Schnee sowie das Vermeiden vereister Flächen.
Pro Person sind mindestens 12 m³ (sitzend), 15 m³ (nicht sitzend) oder 18 m³ (schwere Arbeit) Raumvolumen erforderlich. Empfohlen werden 20–65 m³/h Außenluftstrom je nach Tätigkeit.

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