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Bauhauptgewerbe: Ab April 2026 verdienen Ost und West gleich

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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Erstmals gelten für die rund 930.000 Beschäftigten des Bauhauptgewerbes bundesweit identische Vergütungssätze. Mit der dritten Stufe des Tarifabschlusses vom 14. Juni 2024 wird die jahrzehntelange Lücke zwischen Ost und West geschlossen. „Mit diesem Tag haben wir ein lang verfolgtes Ziel erreicht. Es ist ein besonderer Moment für die Branche und für uns als Tarifpartner“, so Jutta Beeke, Vizepräsidentin Sozialpolitik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Geschäftsführerin von Echterhoff.

Der finale Erhöhungsschritt um 3,9 % im Tarifgebiet West und rund 5,1 % im Tarifgebiet Ost führt erstmals zu gleichen Euro-Beträgen bei den Stundenlöhnen und Monatsgehältern. Das gilt auch für die Ausbildungsvergütungen, was im Tarifgebiet Ost mit teils zweistelligen prozentualen Steigerungen einhergeht.

„Die tarifliche Entgeltangleichung zwischen Ost und West war ein anspruchsvolles und langwieriges Vorhaben. Sehr wichtig ist mir, dass es uns gelungen ist, die historisch noch weiter auseinanderliegenden Ausbildungsvergütungen mit einzubeziehen und hier Steigerungen von bis zu 13,4 % vorzusehen. Mit Ausbildungsvergütungen von mindestens 1.222 Euro im ersten Ausbildungsjahr bis zu 1.610 Euro im dritten Ausbildungsjahr setzen wir ein klares Zeichen für attraktive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen.“

Die Angleichung ist mehr als eine rechnerische Anpassung: Sie unterstreicht die Leistungsfähigkeit des Flächentarifvertrags und schafft bundesweit gleiche Lohn-, Wettbewerbs- und Arbeitsbedingungen im Bauhauptgewerbe.
Die nächsten Entgeltverhandlungen sind für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

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