Direkt zum Inhalt
Anzeige
Anzeige
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder
Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder
Print this page

Varta legt Grundstein für Lithium-Ionen-Fabrik

Der Neubau, der direkt an das bestehende Gebäude anschließt, wird eine Produktionsfläche von mehr als 15.000 Quadratmetern auf zwei Etagen umfassen.

„In Nördlingen entsteht die modernste Lithium-Ionen-Batteriezellenfabrik für den großen Wachstumsmarkt der Wearables und des Internet of Things", sagt der Vorstandsvorsitzende der Varta AG, Herbert Schein. „Hier werden wir die CoinPower-Zellenproduktion am Standort Nördlingen nochmals ausdehnen."

Um 30 Prozent bessere Energiedichte

Von der Planung der Erweiterung bis zum Baubeginn seien nur wenige Monate vergangen, sagt Schein: „Es ist die Partnerschaft mit der Region, die es uns ermöglicht, hier vor Ort Technologie zu entwickeln und zu produzieren."

Die AG hat in den vergangenen Jahren die Lithium-Technologie kontinuierlich verbessert. In dem neuen Werk werden dann Lithium-Ionen-Zellen mit einer um 30 Prozent verbesserten Energiedichte gefertigt. Neben der Entwicklung der neuesten Generation kleinformatiger Lithium-Ionen-Zellen mit noch höheren Energiedichten plant der Varta-Konzern, seine Technologie künftig auch auf größere Formate zu übertragen.

Millionenschwere Förderungen

Die Grundsteinlegung erfolgte bei einem Besuch von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und dem Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium, Roland Weigert. Die Batterie ist heute schon eine der Schlüsseltechnologien für Deutschland und Europa, deren Weiterentwicklung im Rahmen eines sog. wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse (Important Project of Common European Interest - IPCEI) weiter gefördert werden soll.

Der Freistaat Bayern fördert die Forschung und Entwicklung der Lithium-Ionen-Technologie am Standort Nördlingen mit 32 Millionen Euro, weitere 70 Millionen steuert der Bund bei. Insgesamt erhält die Varta AG mehr als 300 Millionen Euro an Fördermitteln von Bund und Ländern.

Der Baubeginn für das 91 Meter lange, 98 Meter breite und 22,5 Meter hohe, dreistöckige Gebäude in Nördlingen erfolgte bereits Anfang des Jahres. Eine Feier der Grundsteinlegung musste bisher aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie verschoben werden.

Anzeige
haustec.de
Das Fachportal für die Gebäudetechnik
Ad placeholder