KfW passt Zinsen für zahlreiche Förderprogramme an

Die KfW hat Anfang Mai 2026 die Konditionen für eine Vielzahl ihrer Förderprogramme angepasst. Betroffen sind Programme aus den Bereichen Unternehmensfinanzierung, Energie und Umwelt, Innovation sowie kommunale Infrastruktur und Wohnwirtschaft. Überwiegend handelt es sich um Zinserhöhungen – vereinzelt gibt es aber auch Entlastungen.
Zinserhöhungen ab 4. Mai
Zum 4. Mai stiegen die Zinsen für eine breite Palette an Unternehmensprogrammen. Im Bereich allgemeine Unternehmensfinanzierung sind das ERP-Beteiligungsprogramm (100), der ERP-Förderkredit KMU (365, 366) sowie der KfW-Förderkredit großer Mittelstand (375, 376) betroffen. Auch Gründungsvorhaben werden teurer finanziert: Der ERP-Gründerkredit StartGeld (067) und der ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge (077) verzeichnen Zinsanhebungen.
Gleichzeitig stiegen die Konditionen für mehrere Energie- und Umweltprogramme, darunter das KfW-Umweltprogramm (240, 241), das KfW-Programm Erneuerbare Energien „Standard" (270), das KfW-Energieeffizienzprogramm Produktionsanlagen/-prozesse (292), die Klimaschutzoffensive für Unternehmen (293) sowie die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Kredit (295). Im Innovationsbereich gelten höhere Zinsen für den ERP-Förderkredit Digitalisierung (511, 512) und den ERP-Förderkredit Innovation (513, 514).
Bei der kommunalen Infrastruktur erhöhten sich zum gleichen Datum die Zinsen für den IKU – Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen (148), den Investitionskredit Digitale Infrastruktur (206) sowie den Investitionskredit nachhaltige Mobilität (268).
Zinssenkung ab 5. Mai
Einen Tag später, zum 5. Mai, folgte eine Zinssenkung für die Klimaschutzoffensive für Unternehmen (293) – ein Programm, das damit innerhalb von zwei Tagen sowohl erhöht als auch wieder gesenkt wurde.
Gemischte Signale ab 7. Mai
Zum 7. Mai traten weitere Anpassungen in Kraft. Im Bereich kommunale Infrastruktur sank der Zins für den Investitionskredit nachhaltige Mobilität (268) erneut. In der Wohnwirtschaft hingegen wurden die Programme Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude – private Selbstnutzung (297) und Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude (298) teurer. Eine Entlastung gibt es dagegen für Familien beim Programm „Jung kauft Alt" – Wohneigentum für Familien – Bestandserwerb (308), das mit einer Zinssenkung günstiger wird.
Die jeweils aktuellen Konditionen sind auf der KfW-Website abrufbar.
