Wenn das Lager bremst: Mit OptiSlotting Kommissionierwege und Personalkosten senken – ohne IT-Projekt
Das Problem: Lager wachsen, Strukturen nicht
Lager entstehen historisch. Ware kommt an, es gibt Platz, also wird eingelagert. Schnelldreher stehen selten dort, wo sie am kürzesten erreichbar wären. Neue Artikel kommen dazu, Nachfolgeprodukte landen irgendwo. Niemand räumt systematisch um. Das Ergebnis: Ein Kommissionierer legt in einem unstrukturierten Lager typischerweise 10 bis 15 Kilometer pro Schicht zurück. Die Kosten dieser Ineffizienz tauchen in keinem Report auf, obwohl sie real sind.
Betrachtet man das anhand eines Beispiels, so könnte es sich wie folgt darstellen: Bei einem Kommissionierer mit 30 € Vollkosten je Stunde und einem optimierbaren Wegzeitanteil von 18 Prozentpunkten summieren sich die vermeidbaren Mehrkosten auf rund 20.000 € pro Jahr (Destatis, PM Nr. 148, April 2026).
Die Lösung: OptiSlotting – Lageroptimierung als Self-Service
OptiSlotting ist ein KI-gestütztes Self-Service-Tool, das Lagerplatzoptimierung für mittelständische Betriebe zugänglich macht, und zwar ohne IT-Projekt, ohne externe Berater und ohne Betriebsunterbrechung. Das Prinzip: Bewegungsdaten aus dem Warenwirtschaftssystem hochladen, Parameter einstellen, Optimierung berechnen, priorisierte Umräumliste exportieren.
Das Tool zeigt zunächst den Ist-Zustand: Jeder Lagerplatz erhält einen Wegescore, der seine Entfernung vom Kommissionierstart abbildet. Artikel mit hoher Pickhäufigkeit auf weit entfernten Plätzen erscheinen rot, das sind die konkreten Optimierungskandidaten.
Nach der Berechnung zeigt eine einstellbare Kurve, welche Wegreduktion mit wie vielen Umlagerungen erreichbar ist. Typischerweise reichen 10 Prozent aller möglichen Umräumvorgänge, um einen Großteil des Potenzials zu heben. Die Umräumliste kann in zusammenhängenden Ketten während des laufenden Betriebs abgearbeitet werden.
Projekterstellung und Analyse sind kostenlos. Kosten entstehen erst beim Freischalten der vollständigen Ergebnisse - deutlich unter dem, was ein klassisches Beratungsprojekt kosten würde.
Über den Autor:
Sven Schüle ist Consultant bei der OptiConsult GmbH in Neustadt an der Weinstraße. Er vereint kaufmännische Praxiserfahrung aus über zehn Jahren im Großhandel mit einem akademischen Hintergrund in Personal und Organisation (M.A.). Sein Beratungsschwerpunkt liegt in der Organisationsentwicklung - von der Strategie bis zur wirksamen operativen Umsetzung. Als Vertriebsverantwortlicher für OptiSlotting verbindet er wissenschaftliche Methodik mit der Sprache des Mittelstands.
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