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Herausforderung in der kommunalen Wärmenetzplanung: Netzbetreiber und Gebäudetechnik im Dialog - Teil 2

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Kommunen müssen bis 2026 bzw. 2028 eine klimaneutrale Wärmeplanung vorlegen. Gleichzeitig fehlen vielerorts noch die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Umsetzung. 

Der nachfolgende Fachbeitrag ist der zweite Teil des Fachbeitrags Herausforderungen in der kommunalen Wärmenetzplanung.

Teil 2 - Der Verbraucher im Fokus: Anforderungen an die Gebäudetechnik

Eine präzise Zuteilung von Wärmemengen nützt wenig, wenn diese im Gebäude nicht dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Genau an diesem Punkt zeigt sich die zweite wesentliche Herausforderung einer effizienten, ökologisch sinnvollen Wärmeversorgung: Ein abgeglichenes Wärmenetz kann nur dann effizient arbeiten, wenn auch die angeschlossenen Verbraucher auf Gebäudeseite technisch vorbereitet und hydraulisch abgeglichen sind.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gebäude müssen technisch vorbereitet und hydraulisch abgeglichen sein, damit die bereitgestellte Wärmemenge effizient und gleichmäßig verteilt wird. Nur so kann eine klimaneutrale und sichere Versorgung gewährleistet werden.
Ohne hydraulischen Abgleich werden Heizkörper ungleichmäßig versorgt: Nahe gelegene Heizkörper bekommen zu viel Wärme, entfernte zu wenig. Das führt zu Komfortverlust, höheren Betriebskosten und ineffizientem Netzbetrieb.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt für Wohngebäude mit mehr als sechs Wohneinheiten einen hydraulischen Abgleich vor, wenn der Wärmeerzeuger erneuert wird oder spätestens 15 Jahre nach Inbetriebnahme eine Prüfung und Optimierung.
Für Wohngebäude eignen sich Thermostatventile wie Eclipse, die den Durchfluss je Heizkörper automatisch begrenzen. In Nichtwohngebäuden und bei größeren Anlagen kommen druckunabhängige Regelventile wie TA-Nano und TA-Modulator zum Einsatz.
Sie erreichen höhere Energieeffizienz, geringere Betriebskosten (bis zu 30 Prozent Einsparung möglich), mehr Wohnkomfort und erfüllen die gesetzlichen Vorgaben. Die Kombination aus smarten Netz- und Verbraucherkomponenten bildet die Basis für eine nachhaltige Wärmeversorgung.

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